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Schulgebäude ansprechender und kindgerechter gestalten - Schottener und Alsfelder Schulen bei Gestaltungswettbewerb erfolgreich

15.09.2005 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Schulgebäude ansprechender

und kindgerechter gestalten

Gestaltungswettbewerb des Kreises: Schulen aus

Schotten und Alsfeld holten den Titel

Vogelsbergkreis ( ). Auch in diesem Jahr veranstaltete der Vogelsbergkreis mit den heimischen Schulen einen Gestaltungswettbewerb. Landrat Rudolf Marx dankt in einer Presseerklärung den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und Lehrern für ihr gezeigtes Engagement, das dazu beitrage, das Zusammengehörigkeitsgefühl in den Schulen zu verstärken und sich in den Bildungsstätten „heimisch“ zu fühlen.

Insgesamt haben 12 Schulen an dem Kreiswettbewerb teilgenommen, denen es an Ideen und Kreativität nicht mangelte. Der Sieger der Gruppe eins ist die Grundschule Schotten. In der Gruppe 2 konnten gleich zwei Schulen die meisten Punkte sammeln. Den ersten Platz teilen sich hier die Gesamtschule Schotten und die Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld.

Seit 1989 veranstaltet der Vogelsbergkreis mit großem Erfolg einen Gestaltungswettbewerb. Dabei geht es darum, den Innen- und Außenbereich der Schulgebäude ansprechender und insbesondere kindergerecht zu gestalten. Schüler, Eltern und Lehrer arbeiten dabei gemeinsam und versuchen ihre Vorstellungen künstlerisch umzusetzen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel Ruhezonen mit selbst hergestellten Möbel zu schaffen.

Allen teilnehmenden Schulen des Wettbewerbes wurden insgesamt 250 Euro für Materialien zur Verfügung gestellt. Für die Bewertung wurden die Schulen in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt. In der ersten Gruppe wurden Grundschulen, Förderstufen, Grund- und Mittelstufen der Schulen für Lernhilfe und Schulen für Praktisch Bildbare zusammengefasst. In dieser Gruppe war es erforderlich, dass Lehrer und die Eltern der Kinder praktisch mithelfen. Mittelstufenschulen, Oberstufenschulen, Hauptstufen der Schulen für Lernhilfe und Berufsschulen gehörten der zweiten Gruppe an. Hier waren ausschließlich die Schüler für die Gestaltung zuständig.

Um den Sieger zu ermitteln gab es eine Bewertungskommission, welche die erstellten Arbeiten besichtigt und ausgewertet hat. Die Kommission bestand aus der Kreisbeigeordneten Ingeborg Beckmann-Launer, Ulrich Madeisky, Wilfried Fink, Wilfried Wurtinger, Christa Meyer vom Staatlichen Schulamt und Heiko Häse vom Schulverwaltungsamt. Ihrer Bewertung lagen bestimmte Kriterien zugrunde. Es wurden die Gestaltungsidee, die Verbindung der Arbeiten zu den Lerninhalten der Schule, die Einbindung der Schüler in die Planung und Ausführung, die Art der Ausführung (Farbgestaltung, Größe, Präzision) und der Umfang der Arbeiten bewertet.

In diesem Jahr erfolgte die Verleihung des ersten Preisen direkt in den Schulen, um die geleistete Arbeit besonders zu würdigen. Die siegreichen Schulen erhielten je 250 Euro als Anerkennung. Die zweiten Preise gingen in der ersten Gruppe an die Grundschule Ulrichstein, die Grundschule Maar und die Reinickendorfschule. In der zweiten Gruppe konnte sich die Alexander- von Humboldt Schule in Lauterbach den Vizetitel sichern. Diese Schulen durften sich über 150 Euro freuen.