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Gastfreundliches Herz Hessens - Region Vogelsberg will Chancen im Tourismus nutzen - Destinationskonzept überreicht

20.07.2005 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Region Vogelsberg: Chancen im Tourismus

nutzen – „Gastfreundliches Herz Hessens“

Dr. Wolfram Schottler übergibt das

Destinationskonzept an Landrat Rudolf Marx

VOGELSBERGKREIS ( ). Im historischen Rahmen von Schloss Romrod stellte kürzlich Dr. Wolfram Schottler, Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft REPPEL+PARTNER, die Ergebnisse des Struktur- und Destinationskonzeptes für die geografische Region Vogelsberg vor und übergab die Erarbeitung offiziell an Landrat Rudolf Marx. Das Konzept kann als CD bei der Region Vogelsberg Touristik oder im Landratsamt angefordert werden. Landrat Rudolf Marx dankte für die erfolgreiche Zusammenarbeit und forderte alle Beteiligten auf, sich intensiv mit dem Konzept zu beschäftigen und daraus Projekte zur Umsetzung zu bringen.

Nach zehn Monaten Befragungen, regionalen Untersuchungen, Workshops, wissenschaftlichen Analysen und Konzeption steht fest: der Vogelsberg hat gute Chancen, sich als geografische Destination im Tourismusmarkt zu behaupten und die positiven Wirtschafts- und Entwicklungsimpulse aus dem Tourismus für die Regionalentwicklung zu nutzen. Die Potenziale liegen insbesondere in der Entwicklung und Verbindung der Angebotsmöglichkeiten für Erholung in der Natur und dem Erlebnis von regionaler Kultur, Küche und der in Europa einmaligen Vulkanlandschaft. Der Vogelsberg ist eine vielfältige Erholungs- und Genussregion und soll sich als "Das gastfreundliche Herz Hessens" präsentieren.

Bis dahin haben Dr. Schottler und sein Mitarbeiter Sven Wolf den Akteuren, insbesondere der Region Vogelsberg Touristik GmbH mit den zuständigen Stellen in den Landratsämtern einerseits und den kommunalen Partnern andererseits noch umfangreiche "Hausaufgaben" aufgegeben. Die Konkurrenz ist im Tourismusmarkt stark und fordert vom Vogelsberg ein professionell koordiniertes Handeln. Das touristische Leitbild setzt dafür konkrete Ziele und zeigt Wege und einen umfangreichen Maßnahmenkatalog auf, wie diese Ziele erreicht werden können.

Es gilt, die Kräfte zu bündeln, Strukturen zu konzentrieren und Potenziale kooperativ zu marktfähigen Angeboten entwickeln. Dabei wird den Kommunen und den Leistungsträgern ein klares Bekenntnis zur Region und zur stärkeren Kooperation abverlangt. Die gemeinsame Marke "Vogelsberg" hat im Bewusstsein von Fremden einen höheren Stellenwert als einzelne Orte; diese müssen aber die konkreten Angebote und sehenswerten Highlights als Teil der Region herausstellen. Weitere wichtige Voraussetzungen sind die Konzentration auf die attraktiven Angebotsthemen "Natur- und Aktiv", "Gesundheit und Erholung" und Genuss und Kultur" sowie die nachfragegerechte Verbesserung vieler Angebote.

"Kümmerer" für die weitere Entwicklung sind die Region Vogelsberg Touristik GmbH, der Verein Pro Vogelsberg und die Tourismusverantwortlichen in den Landratsämtern der beteiligten Kreise. Aber Städte und Gemeinden müssen im eigenen Interesse an der wirtschaftliche Entwicklung ihrer Standorte dringend auch zu mehr Zusammenarbeit finden und sollen kleine touristische Arbeitsgemeinschaften zur Umsetzung konkreter Projektideen und Maßnahmen bilden.

Landrat Marx stimmte mit Dr. Schottler überein, dass die Präsentation kein Projektabschluss, sondern „eher eine Auftaktveranstaltung zur praktischen Umsetzung“ war. Als Sofortmaßnahmen für die Erarbeitung der „Vision Vogelsberg 2010“ empfahl er

1. die Verbreitung des Konzeptes mit konkreten Vorschlägen, wie sich jede Gemeinde mit ihren Möglichkeiten darin positionieren kann z.B. in Informations- und Diskussionsveranstaltungen in den Gemeinden,

2. ein Bekenntnis zur gemeinsamen Entwicklung und zur Marke Vogelsberg

3. eine bessere Strukturierung und Qualifizierung des Dienstleitungsangebotes und der Zusammenarbeit zwischen dem regionalen Tourismusverband und den Kommunen

4. die Erarbeitung eines kreisübergreifenden Pilotprojektes "Wanderparadies Vogelsberg" mit innovativen Angeboten.

Strukturen und Geld seien dafür im Prinzip vorhanden, müssten aber besser geordnet und mit Synergieeffekten eingesetzt werden. Dabei unterstütze Dr. Schottler die Tourismusakteure im Vogelsberg mit fachlicher Projektbegleitung.

Nähere Informationen erhalten Sie unter unter

http://www.reppel.de

und unter Telefon 06044 / 964848 und 06641 / 977-271.

Der Landrat der Vogelsbergkreises Rudolf Marx (Zweiter von links) nimmt in seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Region Vogelsberg Touristik GmbH das fertige Destinationsgutachten von Dr. Wolfram Schottler (links), REPPEL+PARTNER entgegen. Mit auf dem Foto (von links) Thomas Schaumberg, Geschäftsführer der Vogelsberg Consult GmbH, Dr. Eckhard Köhler-Hälbig, Leiter der Wirtschaftsförderung im Landratsamt, Hubert Straub, Vorsitzender des Vereins Pro Vogelsberg e.V., sowie Uta Nebe, Geschäftsführerin der Region Vogelsberg Touristik GmbH.

Bild: privat