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Die Abgeordneten des 7. Kinder- und Jugendparlaments sind gewählt - Erneut gestiegene Wahlbeteiligung - 84,2 Prozent

08.07.2005 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Ältestes Kinder- und Jugendparlament Deutschlands wurde zum 7. Mal gewählt

Neue Kinder- und Jugendvertreter für den Vogelsbergkreis – Gestiegene Wahlbeteiligung: 84,2 %

VOGELSBERGKREIS ( ). Das neue Kinder- und Jugendparlament ist gewählt worden. 23 junge Menschen vertreten nun in der bereits siebten Wahlperiode die Interessen ihrer Städte und Gemeinden.

Landrat Rudolf Marx und Jugendbildungsdezernent Wilfried Wurtinger freuen sich über die erneut hohe Wahlbeteiligung von 84,23 Prozent, die sogar die letzte Wahl mit zwei Prozentpunkten übertrifft.

Wurtinger sieht es als ermutigend an, dass rund 4.500 Jugendliche ihre Chance der demokratischen Teilhabe wahrgenommen haben und sich damit aktiv an der politischen Gestaltung des Kreises beteiligen. Denn durch ein eigenständiges Antragsrecht im Kreistag unterscheidet sich das KJP von einem „Laberverein“, da die Möglichkeit besteht, Anträge im Kreistag vorzubringen und darüber abstimmen zu lassen. Das KJP arbeitet parteienunabhängig ausschließlich für die Interessen der Kinder und Jugendlichen im Vogelsbergkreis.

Das neue Kinder- und Jugendparlament setzt sich aus 23 Abgeordneten, dreizehn weiblichen und zehn männlichen, Abgeordneten zusammen, die zwischen 13 und 17 Jahre alt sind. Je nach Größe der Stadt oder Gemeinde werden ein bis drei Abgeordnete entsandt. Wahlorte waren die Schulen des Kreises, bei denen sich der Jugendbildungsdezernent für die wichtige organisatorische Unterstützung bei der Durchführung der Wahl bedankt.

Zu vertreten haben die neuen Abgeordneten jedoch nicht ihre Schule, sondern ihren Wahlkreis, also die Interessen aller Kinder und Jugendlichen aus ihrer Stadt bzw. Gemeinde, für welche sie die nächsten zwei Jahre als Ansprechpartner und Repräsentant gewählt wurden. Um aktive Veränderungen an Schulen oder direkt in der Gemeinde zu verwirklichen, sind die jungen Abgeordneten auf die Unterstützung ihrer Wähler angewiesen. Alle Kinder und Jugendlichen sind daher aufgerufen, ihre Vorschläge direkt an ihren Repräsentanten heranzutragen und mit ihnen gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten. Als Kontaktadresse fungiert die Jugendbildungsreferentin Stephanie Post im Jugendbildungswerk des Vogelsbergkreises, die das siebte Kinder- und Jugendparlament in den nächsten zwei Jahren begleiten wird (06641/977-440).

Das mittlerweile siebte Kinder- und Jugendparlament (KJP) des Vogelsbergkreises ist das älteste Jugendbeteiligungsprojekt Deutschlands auf Kreisebene und weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt.

Im einzelnen wurden die folgenden Abgeordneten gewählt:

Alsfeld: Tobias Kauer, Elena Zimmerling, Lara Spohr

Antrifttal: Katharina Dippel

Feldatal: Dominik Rühl

Freiensteinau: Julia Wies

Gemünden: - (ohne Kandidatur)

Grebenau: Julia Schaal

Grebenhain: Jonas Hentz

Herbstein: Isabel Hausmann

Homberg: - (ohne Kandidatur)

Kirtorf: Erwin Stamm

Lauterbach: Anna-Lena Reinhart, Stefanie Vrban, Vanessa Aagesen

Lautertal: - (ohne Kandidatur)

Mücke: Phil Wiedbrauch, Elisa Heuser

Romrod: Bianca Queckbörner

Schlitz: Michael Hermann, Viktoria Populov

Schotten: Maximilian Schauberger, Florian Petermann

Schwalmtal: Maria Wagner

Ulrichstein: Kevin Flader, Steffen Luhr (Stimmengleichheit)

Wartenberg: - (ohne Kandidatur)

 

Auszählung der 4.500 abgegebenen Stimmen fürs neue KJP: Unser Bild zeigt (von links) Jens Dunkel (Verwaltungsausschuss des Jugendbildungswerks), Stephanie Post (Jugendbildugswerk), Björn Müller und Marco Dörr (JBW).

Bild: Vogelsbergkreis

 

 

Rege Wahlbeteiligung - unser Bild entstand in der Alexander-von-Humboldt-Schule in Lauterbach.

Bild: privat