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Kreistagsvorsitzender Künz gegen Verschiebung der Entscheidung über den Schulentwicklungsplan - "Wir nehmen die Sorgen in Herbstein ernst"

04.05.2005 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Kreistagsvorsitzender Künz: Wir nehmen

die Sorgen der Herbsteiner Eltern sehr ernst

„Verärgerung ungerechtfertigt – Alle Resolutionen weiter

geleitet – Koalitionsantrag soll Richtwerte verändern“

VOGELSBERGKREIS ( ). Kreistagsvorsitzender Ulrich Künz reagiert „mit Unverständnis“ auf die scharfen Angriffe der Herbsteiner Kommunalpolitik gegenüber dem Kreistag und ist gegen eine Verschiebung der Entscheidung zum Schulentwicklungsplan. „Wir nehmen die Sorgen der Herbsteiner Eltern sehr ernst“, betont Künz. Er habe im Sommer 2004 dem Magistrat der Stadt Herbstein zugesichert, die Herbsteiner Resolution und mithin die Bedenken in die Debatte im Kreistag einzubringen. Dies sei auch erfolgt. Die Resolutionen vom 8. Juli 2004 sowie vom 22. und 29. April dieses Jahres lägen allen Kreistagsabgeordneten für die kommende Debatte vor. Aus Gesprächen, die er vor Ort mit Vertretern der Eltern und der Schule geführt habe, sei der nun am Montag im Kreistag zur Abstimmung stehende und bereits im Schulausschuss diskutierte Änderungsantrag zum Schulentwicklungsplan entstanden.

Nachdem der Kreisausschuss einen Entwurf zum neuen Schulentwicklungsplan gefertigt habe, werde er nun vom Kreistag am 9. Mai beraten und müsse dann noch vom Kultusministerium genehmigt werden. Kreistagsvorsitzender Künz ist gegen eine von Herbstein gewünschte Verschiebung der Beschlussfassung, weil der Änderungsantrag der Koalition aus CDU, FDP und FWG eine Ausnahmegenehmigung zu den Richtwerten vorsehe. Sollte das Kultusministerium der Absenkung von 23 auf 20 zustimmen, käme es dann „natürlich auch auf die entsprechenden Entscheidungen der betroffenen Eltern an, ihre Kinder auch wirklich in die Förderstufe zu schicken und die dann abgesenkte geforderte Frequenz zu erreichen“, beschreibt Künz abschließend die Problemlage.