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Aufruf von Landrat Rudolf Marx zum Welt-Lepratag am Sonntag, 30. Januar 2005

26.01.2005 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

„Die Spenden kommen direkt

den Menschen zugute“

Landrat Marx ruft zur Unterstützung des

DAHW auf – Am Sonntag, 30. Januar, ist Welt-Lepratag

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

im Gedenken an den Todestag von Mahatma Gandhi wird nunmehr seit über 50 Jahren der letzte Sonntag im Januar als Welt-Lepra-Tag begangen. Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (gegründet 1957 als „Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk“, DAHW) setzt sich auf der ganzen Welt für die Heilung und die Wiedereingliederung der Leprakranken in die Gesellschaft ein. Es mir ein Anliegen, Sie auf diese erfolgreiche humanitäre Arbeit aufmerksam zu machen. Am kommenden Sonntag ist der Welt-Lepra-Tag unter das Motto gestellt: „Für eine Welt ohne Lepra.“

Das Leid der Menschen ist unnötig, denn Lepra ist heilbar. Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt, trägt der Betroffene keine Behinderungen davon und muss keine Ausgrenzung fürchten. Seit über 20 Jahren gibt es sehr wirksame Medikamente. Aber die Medikamente müssen rechtzeitig zu den Patienten gelangen. Gerade in diesem Bereich engagiert sich das DAHW. Es ist nämlich sehr schwierig, die Kranken in abgelegenen Dörfern in Afrika, Lateinamerika oder Asien zu erreichen. Armut fördert Lepra, und Lepra fördert Armut – durch drastische soziale Ausgrenzung.

Sie können etwas tun. Sie können den Helfern vom DAHW helfen – durch Ihre Spende. Und die Spende kommt direkt an. Das Hilfswerk organisiert Aufklärungskampagnen, Ausbildungskurse für das medizinische Personal, besorgt Medikamente und kümmert sich um soziale Rehabilitation. Geben Sie den betroffenen Menschen eine Chance. Heute ist Lepra heilbar. Aber der Kampf ist noch nicht gewonnen. Allein im Jahr 2003 erkrankten über eine halbe Million Menschen neu an Lepra.

Das Deutsche Aussätzigen-Hilfswerk leistet seit 1957 langfristige und nachhaltige Hilfe. Es hat wesentlich dazu beigetragen, dass wirksame Medikamente entwickelt wurden und die Krankheit Lepra heute heilbar ist. Viele Menschen in Deutschland unterstützen die wichtige Arbeit des DAHW. Unterstützung erhält das DAHW auch aus dem Vogelsbergkreis. Für diese Tatkraft danke ich und möchte an dieser Stelle die humanitäre Gesinnung der Spender und ehrenamtlichen Mitarbeiter herausstellen. Vor allem der „Förderkreis Hilfe für Jaggayyapet“ in Homberg/Ohm, setzt sich seit vielen Jahren engagiert für Leprakranke in Indien und Tansania ein. Es spricht für die nachhaltige Arbeit des DAHW, dass im Jahr 2004 zuerst Bundespräsident Johannes Rau ein DAHW-Projekt in Tansia besucht hat, im Dezember nahm Bundespräsident Horst Köhler ein DAHW-Projekt in Äthiopien in Augenschein.

Helfen Sie bitte anlässlich des diesjährigen Welt-Lepra-Tages am 30. Januar, dass alle Leprakranken die heilenden Medikamente erhalten, dass Behinderte wieder ein normales Leben führen können, dass Lepra ihr Tabu verliert und Schritt für Schritt von unserem Planeten verschwindet.

Das Spendenkonto: Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk (DAHW) e.V., Mariannhillstraße 1 c, 97074 Würzburg. Bankverbindung: Konto 9696 bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg (BLZ 790 500 00). Nähere Informationen erhalten Sie unter www.dahw.de.

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Spendenbereitschaft

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Marx

Landrat des Vogelsbergkreises