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Kinder- und Jugendparlament tagte in Alsfeld - Debatte über das Schul-Rauchverbot

14.01.2005 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Wurtinger und Marx dankten dem

Jugendparlament für geleistete Arbeit

KJP tagte im Café Online in Alsfeld – Im Juni wird

neu gewählt – Debatte über das Rauchverbot

VOGELSBERGKREIS ( ). „Ich freue mich über den guten Umgang miteinander“, sagte Landrat Rudolf Marx, der als Gast der jüngsten Tagung des Kinder- und Jugendparlaments des Vogelsbergkreises (KJP) im Café Online in Alsfeld beiwohnte. Die kooperative und sachorientierte Arbeit sei „gute Tradition seit 1992“. Kreisbeigeordneter Wilfried Wurtinger, zuständiger Dezernent des Jugendbildungswerk, dankte gemeinsam mit dem Landrat für die engagierte und sachorientierte Arbeit im vergangenen Jahr. Wurtinger dankte der Vorsitzenden Josephine Thiel für die Leitung und Jugendbildungsreferentin Stephanie Post für ihre Arbeit als „engagierte Begleiterin“.

Die zweijährige Amtszeit des KJP läuft dieses Jahr aus – in der ersten Juniwoche wird neu gewählt. Und so stand die Tagung in Alsfeld ganz im Zeichen der Vorbereitungen für die Neuwahlen, die an den Schulen stattfinden werden. Verantwortliche Kontaktparlamentarier wurden benannt und entsprechenden Schulen zugeordnet. Diskutiert wurde auch über einen Aktionstag, der voraussichtlich dieses Jahr erneut stattfinden soll. Es wurde auch über den Wunsch nach Austausch mit anderen Jugendparlamenten deutschland- und europaweit gesprochen. In der Runde stellte sich auch Holger Schäddel vor, Jugendreferent des evangelischen Dekanats Alsfeld. Der Vorsitzende des Kreistages, Ulrich Künz, war ebenfalls Gast der Tagung in Alsfeld.

Landrat Marx nahm das ab sofort geltende Rauchverbot an allen hessischen Schulen zum Anlass, nach den Reaktionen der Schülerinnen und Schüler zu fragen. Gemeinsam mit Alsfelds Bürgermeister Herbert Diestelmann und dem stellvertretenden Schulleiter der Max-Eyth-Schule, Norbert Weinig, vertrat der Landrat die Auffassung: „Es wird viel zu viel geraucht – und Rauchen ist eine gesundheitliche Gefährdung nicht nur für die Raucher, sondern auch für die Nichtraucher.“ Das Gesetz sei zum Schutz der Schwächeren, also der Passivraucher, geschaffen worden. Die Betroffenen hätten ein „Recht auf körperliche Unversehrtheit“, stellte Bürgermeister Diestelmann heraus. Die Auffassungen der Jugendparlamentarier waren geteilt – von klarer Zustimmung und Dankbarkeit bis hin zu deutlicher Ablehnung wegen „Eingriffs in die persönliche Freiheit“ ging die Palette. Alle waren sich einig, dass den Lehrern eine Vorbildfunktion zukomme. Das Rauchverbot nach dem Hessischen Schulgesetz gilt ausnahmslos auch für die Lehrerinnen und Lehrer.