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Sozialministerin Lautenschläger zu Gast bei Landrat Marx in Lauterbach

13.01.2005 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

PRESSEINFORMATION

DES HESS. SOZIALMINISTERIUMS

13. Januar 2005

 

Optionsmodell: Gelungener Einstieg im Vogelsbergkreis

Sozialministerin informierte sich vor Ort

Lauterbach. Die Hessische Arbeitsministerin Silke Lautenschläger hat dem Vogelsbergkreis einen gelungenen Einstieg in das Optionsmodell im Rahmen von Hartz IV bescheinigt. „Die Übernahme der Zuständigkeit für die Bezieher des neuen Arbeitslosengeldes II ist dank der intensiven Vorbereitungen und der hohen Motivation aller Beteiligten reibungslos vonstatten gegangen. Die Bearbeitung aller Anträge konnte ebenso sichergestellt werden wie die pünktliche und korrekte Auszahlung“, erklärte sie heute bei einem Besuch in Lauterbach. Landrat Rudolf Marx und Sozialamtsleiter Werner Köhler informierten die Ministerin über den Start und den Stand der Umsetzung des Optionsmodells in der Kommunalen Vermittlungsagentur vor Ort.

Die Ministerin überzeugte sich davon, dass der Kreis auch die erforderlichen Strukturen für die die Betreuung, Qualifizierung und Vermittlung der Langzeitarbeitslosen in Arbeit geschaffen hat. „Der Kreis hat seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt und in kürzester Zeit die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Es herrscht eine Aufbruchstimmung. Man will die neue Herausforderung meistern“, lobte Silke Lautenschläger. Ihr Dank galt insbesondere den Mitarbeitern, die in den letzten Wochen ein enormes Arbeitspensum bewältigt hätten.

Der Vogelsbergkreis gehört zu den 13 Kommunen, die in Hessen am Optionsmodell teilnehmen und in eigener Zuständigkeit Langzeitarbeitslose betreuen und vermitteln. Hessen nimmt damit bundesweit eine Spitzenstellung ein. „Wir werden unter Beweis stellen, dass die kommunale Ebene aufgrund ihrer Erfahrungen und Strukturen der Hilfe sowie ihrer Nähe zu den Menschen am besten geeignet ist, um Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen“, betonte die Ministerin. Die optierenden Kommunen böten Hilfe aus einer Hand, die individuell auf den Betroffenen zugeschnitten werde. In einer Eingliederungsvereinbarung würden jeweils die konkreten Hilfsangebote, aber auch die Pflichten des Hilfesuchenden festgelegt. „Es geht darum, die Betroffenen nach besten Kräften zu fördern, aber auch von ihnen Arbeitsbereitschaft zu fordern.“