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Landrat Marx lobt Gefahren-Abwehr-Zentrum im ehemaligen BGS-Gelände in Alsfeld

05.01.2005 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Landrat Marx: Ein wohldurchdachtes

Zentrum für die Gefahrenabwehr

Neues Fahrzeug des G-ABC-Zuges im Alsfelder BGS-

Gelände – Ehrungen, Dank, Anerkennung und Ernennungen

VOGELSBERGKREIS ( ). Die Adresse „Ludwig-Ehrhard-Straße“ in Alsfeld ist nicht jedem geläufig. Doch dort befinden sich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger wichtige logistische Einrichtungen – zum Beispiel Fahrzeuge und Ausstattung des Gefahrstoff-ABC-Zuges, den vor Kurzem Landrat Rudolf Marx in Anwesenheit von Kreisbrandinspektor Werner Rinke und Vertretern aller Hilfsorganisationen und Behörden in Augenschein nahm. Der Landrat und Bürgermeister Herbert Diestelmann sprachen ihre große Zufriedenheit darüber aus, dass das Gefahren-Abwehr-Zentrum im ehemaligen BGS-Gelände einen sehr guten Standort gefunden habe. Der Dank richtete sich auch an Erwin Gnaß von der Gewerbehof GmbH, die die Konversion im Wesentlichen organisiert hat. Bestandteil des Gefahrenabwehrzentrums in Alsfeld ist auch ein voll ausgestattetes Notkrankenhaus für 100 Personen.

„Der neue Gerätewagen „Technik“ des Betreuungszuges des Vogelsbergkreises ist ein Gewinn für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger“, freute sich Robert Belouschek, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Alsfeld: „Das motiviert die vielen ehrenamtlichen Kräfte sehr.“

Die Gefahrstoff-Messgruppe im G-ABC-Zug besteht aus freiwilligen und vom Wehrdienst freigestellten Einsatzkräften der Feuerwehren verschiedener Städte und Gemeinden des Vogelsbergkreises und hat ihren Standort auf dem ehemaligen BGS-Gelände in Alsfeld. Gemeinsam mit der Dekontaminationsgruppe und anderen Einheiten der Feuerwehren des Vogelsbergkreises ist sie Bestandteil des Gefahrstoff-Konzeptes des Landkreises.

Ein Jahr Aufbauarbeit sei sehr erfolgreich verlaufen, so Werner Rinke. Besonders die Tatkraft von Timo Georg müsse hervor gehoben werden. Landrat Marx und Werner Rinke dankten im ablaufenden Jahr allen ehren- und hauptamtlichen Fachleuten für ihren großartigen Einsatz. Die Bürgerschaft könne sich bei allen Gefahrenlagen auf ein eingespieltes Team aller Behörden und Fachleute verlassen. Ob Naturkatastrophen, biologisch-chemische Schäden, Umweltschutz oder Tierseuchen – in allen Feldern fänden regelmäßige Gespräche und Schulungen statt. Rinke dankte ausdrücklich Landrat Marx, unter dessen Regie vor drei Jahren alle Sparten der Gefahrenabwehr – ob staatlich oder kommunal – unter einem Dach zusammen geführt worden waren. „Das ist vernünftig“, betonte der Leiter Gefahrenabwehr im Landratsamt. Und der Landrat fügte an: „Es muss eins ins andere greifen.“ Bürgermeister Diestelmann schloss sich dem Dank an die Hilfsorganisationen nachdrücklich an: „Das braucht unsere Gesellschaft.“

Kreisbrandinspektor Werner Rinke ernannte anlässlich der Feierstunde in Alsfeld Timo Georg zum Zugführer des G-ABC-Zuges, Mathias Schlitt zum Gruppenführer Erkundung und Sven Karney zum Gruppenführer Dekontamination. In den Katastrophenschutzstab wurden bestellt: Martin Helm (Lage), Klaus Sprankel (Einsatz), Joachim Erbes (Versorgung) und Erich Ruhl für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.