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560.000 Euro für verbesserten Brandschutz in der Max-Eyth-Schule Alsfeld

02.11.2004 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Max-Eyth-Schule Alsfeld:

Sanierungsprogramm fortgesetzt

Landrat Marx informierte sich vor Ort über den Stand

der Brandschutzsicherheit – 560.000 Euro investiert

VOGELSBERGKREIS ( ). „Im dritten Bauabschnitt wird die brandschutztechnische Sanierung konsequent fortgesetzt“, sagte Landrat Rudolf Marx, als er sich vor wenigen Tagen über den Stand der durchgeführten Arbeiten informierte. Abteilungsleiterin Studiendirektorin Eva Schlosser und Hochbauamtsleiter Ewald Keil bewerteten die Ausführung der neuen Flucht- und Rettungswege sowie die Vorkehrungen für eine optimale Rauchabschottung im Treppenhaus als „klaren Sicherheitsgewinn für die Schülerinnen und Schüler“. Der Vogelsbergkreis hat für diesen Bauabschnitt in den Sommerferien rund 560.000 Euro aufgewandt.

Die brandschutztechnische Sanierung der Flucht- und Rettungswege im ersten und zweiten Obergeschoss des Hauptgebäudes stellt als dritten Bauabschnitt die Fortführung der generellen Sicherstellung eines ausreichenden baulichen Brandschutzes an diesem Objekt dar, erläuterte Hochbauamts-Sachbearbeiter Jürgen Henke. Zur Sicherstellung des horizontalen Rettungsweges wurden die nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Wandkonstruktionen ausgebaut und durch Trockenbauwände F90 ersetzt. In diesem Zuge erfolgt auch die Sanierung der Elektroinstallation dieser Bereiche. Die Unterverteilungen, welche sich in den Treppenhäusern befanden, wurden in die Klassenraumbereiche verlagert. Dadurch werden die Flure als mögliche Rettungswege optimiert. Die Sicherheitsbeleuchtung und die Brandmeldeanlagen wurden ebenfalls erneuert. Die Lüftungsanlage wurde durch den Einbau von Brandschutzklappen und Rohrleitungsumlegungen den Brandschutzbestimmungen angepasst. Die äußeren Treppenhäuser sind nun durch qualifizierte T-30-Türen abgeschottet, was vor allem bei Rauchentwicklung von hoher Bedeutung ist. Auch im Werkstattgebäude wurden die Flure durch Rauchabschnittstüren unterteilt. Die brennbare Wandkonstruktion im Flur des Kellergeschosses wurde durch eine Trockenbaukonstruktion ersetzt.

 

 

Unser Bild zeigt von links Hochbauamts-Sachbearbeiter Jürgen Henke, Studiendirektorin Eva Schlosser und Landrat Rudolf Marx im Treppenhaus des Hauptgebäudes der Max-Eyth-Schule. Im Hintergrund oben die neu geschaffenen Rauch-Abschottungs-Türen im Flurbereich.

Bild: Vogelsbergkreis