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Touristik im Vogelsberg - Landrat: Noch attraktiver werden - Destinationskonzept wird erstellt

24.09.2004 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Marx: Mit klarer Orientierung noch

attraktiver für die Kunden werden

Region Vogelsberg Touristik GmbH erarbeitet Destinationskonzept – „Unsere Stärken kenntlich machen“

VOGELSBERGKREIS ( ). „Wir wollen unsere Stärken noch besser kenntlich machen und noch attraktiver für unsere Kundinnen und Kunden werden.“ Dies sagte der Vogelsberger Landrat Rudolf Marx in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender der Region Vogelsberg Touristik GmbH anlässlich der ersten Beiratssitzung zur Erstellung eines „Destinationskonzepts“ für die Region. Er begrüßte hierzu im Lauterbacher Landratsamt etwa 20 Fachleute aus den Bereichen Gastronomie, Touristik und Politik. Gemeinsam mit der Touristik-Geschäftsführerin Uta Nebe und dem von der Vogelsberg Consult GmbH beauftragten Geschäftsführer Dr. Wolfram Schottler von der Beratungsgesellschaft Reppel + Partner, Karlsruhe, gab sich der Landrat optimistisch, künftig „noch näher dran sein zu können an den Kundenwünschen und unsere Region mit ihren besonderen Merkmalen im Wettstreit der Destinationen noch besser hervorzuheben.“

Die Erstellung des „Struktur- und Destinationskonzepts für Kultur, Touristik und Freizeit“, die bis Mai 2005 abgeschlossen sein soll, ist ein weiteres Projekt, das maßgeblich mit Mitteln der Europäischen Union gefördert wird. Zu 80 Prozent wird es aus dem „Topf“ Leader-plus bezuschusst; der Beirat der Vogelsberg Consult GmbH hatte kürzlich unter Vorsitz von Landrat Marx das Vorhaben als regional hochrangig eingestuft. Die Vogelsberg Consult GmbH ist zugleich Vertragspartner des Instituts für Tourismus- und Kurortberatung, Freizeit und Kulturmanagement, dessen Geschäftsführer Dr. Schottler den Ansatz und die Ziele des Projekts vorstellte. Der Werkvertrag mit Reppel + Partner sieht eine „nachfrageorientierte Konzepterstellung“ vor, die vorhandene Analysen kreisübergreifend einbeziehen soll. „Ziel ist eine möglichst breite Akzeptanz, die durch einen integrierenden und kommunikativen Ansatz erreicht werden soll“, heißt es im Paragrafen eins des Werkvertrags. Das Aufzeigen von Entwicklungsperspektiven mit klaren Aussagen zu den erforderlichen (Handlungs-)Schwerpunkten ist das Ziel der Konzeption. Dazu müsse man die Trends und Megatrends genauestens kennen, machte Dr. Eckhard Köhler-Hälbig vom Amt für Wirtschaftsförderung des Vogelsbergkreises deutlich.

In der ersten Beiratssitzung stellte Dr. Schottler einen ersten Entwurf vor. Es entstand ein erstes Meinungsbild, das nun Reppel + Partner zur Situationsanalyse und konkreten operativen Vorschlägen dienen soll. Vorhandene Stärken und Schwächen wurden bewertet: Koordination des Marketings, Vernetzung von Angeboten, Verbesserung der Kommunikation, die Bewertung von Beschilderungen, die Service- und Ausstattungsqualität, die große Angebotsvielfalt, die Infrastruktur für Veranstaltungen waren einige wichtige Themen in dieser Sitzung.

Zurzeit läuft die Bestandsaufnahme mit einer Analyse der Gästestruktur, eine Tagesgästebefragung, eine Werbemittel-Analyse und Kundeninterviews. Bis Mai 2005 sind fünf Beiratssitzungen bzw. Workshops geplant. Ziel ist ein Praxiskonzept mit konkreten Handlungs- und Umsetzungsvorschlägen.