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Lohnkostenzuschüsse bei Einstellung von Langzeitarbeitslosen

01.01.1997 Von: Vogelsbergkreis - Pressestelle - 36339 Lauterbach

Arbeitslosen Sozialhilfeempfängern helfen

Job-Coaching plus Lohnkostenzuschüsse:

Der Vogelsberger Sozialdezernent Marx

appelliert an heimische Unternehmen,

Kontakt mit dem Vogelsberger Sozialamt in Lauterbach aufzunehmen. Im Falle von Einstellungen werden sehr hohe Lohnkostenzuschüsse gewährt. Voraussetzung: Der Arbeitgeber stellt einen zusätzlichen Arbeitsplatz zur Verfügung, der Beschäftigte wird nach Tarif (oder betriebsüblichen Bedingungen) bezahlt. Der Arbeitsvertrag muß für mindestens ein Jahr abgeschlossen werden. Der Lohnkostenzuschuß beträgt maximal 90 Prozent des Arbeitgeber-Bruttolohnes (maximal 20.250 DM) für die Dauer von sechs Monaten.

Der Vogelsbergkreis fördert auch Ausbildungsplätze in der privaten Wirtschaft für junge Sozialhilfeempfänger/innen im Rahmen der Hilfe zur Arbeit (HzA) gemäß §§ 18 ff. BSHG. Der Lohnkostenzuschuß für den Arbeitgeber beträgt für die gesamte Ausbildungsdauer 500 DM pro Monat, jedoch maximal bis zur Höhe der jeweiligen Ausbildungsvergütung. Anträge auf Gewährung von Zuwendungen sind beim Sozialamt zu stellen.

Sozialdezernent Rudolf Marx unterstreicht, daß das konsequente Abprüfen der Arbeitsbereitschaft von Sozialhilfeempfängern natürlich wie bisher fortgeführt wird. Sozialhilfeempfänger müssen - wie bisher - ständig nachweisen, daß sie sich auch aus eigener Kraft um eine Arbeitsstelle durch Bewerbungen bemühen. Dieses „Drängen zur Arbeit“ werde durch individuelle Förderung wirksam ergänzt. Marx betont, der Bereich „Hilfe zur Arbeit“ (HzA), wovon die Vogelsberger Beschäftigungsinitiative VOBI nur eines von mehreren Projekten ist, sei dem Vogelsbergkreis sehr wichtig. Die Ausgaben hierfür betrugen 1997 noch 2,5 Millionen Mark