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Gesellschafterversammlung der Vogelsberg Consult - Beckmann: Jetzt Planungssicherheit

24.06.2004 Von: Vogelsberg Consult GmbH

Beckmann: „Wenn wir sie nicht

hätten, müssten wir sie schaffen“

Gesellschafterversammlung der Vogelsberg Consult

beschließt Aufstockung des Aufsichtsrats

VOGELSBERGKREIS ( ). „Wenn wir sie nicht hätten, müssten wir sie schaffen.“ Mit diesen lobenden Worten kommentierte Aufsichtsratsvorsitzender Gerold Beckmann die Notwendigkeit der Vogelsberg Consult GmbH im Hinblick auf die Bilanz der ersten fünf Jahre im Allgemeinen sowie auf die erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2003 im Besonderen. In der Gesellschafterversammlung erteilten die 27 Anteilseigner – über 98 Prozent der Stimmenanteile waren anwesend – dem Aufsichtsrat und dem Geschäftsführer einstimmig Entlastung. Ebenso einhellig war das Votum des Gremiums im Hinblick auf Jahresabschluss und Lagebericht.

Landrat Rudolf Marx als Vertreter des größten Einzelgesellschafters, dem Vogelsbergkreis berichtete von der Beschlussfassung des Kreistags am 24. Mai, die bisherige fünfjährige erfolgreiche Arbeit ab dem 1. Januar 2005 mit einem weiteren vierjährigen Vertrag abzusichern. Der Kreis steuert zum operativen Geschäft der Gesellschaft jährlich rund 332.000 Euro bei. Aufsichtsratsvorsitzender Beckmann dankte der Kreispolitik für die „Herstellung notwendiger Planungssicherheit“. Damit werde der „äußerst positiven Entwicklung“ und der hohen Akzeptanz der Arbeit Rechnung getragen. Über die Fünf-Jahres-Bilanz hinaus habe auch die Kundenbefragung der Gesellschaft ein „sehr gutes Echo und sehr gute Ergebnisse gebracht.“

Landrat Marx trug in der Versammlung den Wunsch des Kreistages vor, die Zahl der Mitglieder im Aufsichtsrat von sieben um zwei weitere Kreisvertreter auf dann neun zu erhöhen. Diesem Vorschlag folgten die Gesellschafter mit großer Mehrheit. Gleichzeitig wurde beschlossen, ein freigewordenes Mandat (ehemals Regionales Wissenschaftszentrum, RWZ, welches nicht mehr existiert) der Agentur für Arbeit zuzuwidmen.

Geschäftsführer Thomas Schaumberg erläuterte den Gesellschaftern die Hauptaufgaben in den Geschäftsfeldern Wirtschaftsförderung (Unternehmensberatung, Ausbildungsförderung, Qualifizierungsoffensive) und Regionalmanagement. In den vergangenen fünf Jahren seien allein durch die Nutzung der LEADER-Programme mindestens 55 neue, zusätzliche Arbeitsplätze – vor allem durch Existenzgründungen – geschaffen worden. Darüber hinaus wurden etwa 85 Ausbildungsplätze mit auf den Weg gebracht.

Im Bereich des Regionalmanagements gestalte sich das ehrenamtliche Engagement als herausragend. In den Fachforen arbeiteten etwa 70 Fachleute zum Wohle der Region. Den Anteil der eigenen Erträge am Budget mit durchschnittlich 50 Prozent im Fünf-Jahres-Zeitraum bezeichnete Schaumberg als hessenweit einzigartig.

Über eine aus Effizienz- und Kostengründen angestrebte Zusammenführung der beiden Geschäftsstellen in Lauterbach und Alsfeld berichtete Aufsichtsratsvorsitzender Beckmann. Beschlüsse hierzu wurden noch nicht gefasst. Für den Herbst seien hier die entscheidenden Weichenstellungen vorgesehen.

Die Gesellschafter der Vogelsberg Consult GmbH:

Größter Einzelanteilseigner ist der Vogelsbergkreis mit knapp 33 Prozent. Die Kreditinstitute, also die Sparkasse Vogelsbergkreis und fünf regionale Genossenschaftsbanken, halten zusammen knapp 50 Prozent der Stammeinlagen. Knapp 15 Prozent gehören dem Verein „Wirtschaftsförderung Vogelsberg-Region“, in dem rund 50 Unternehmen zusammengeschlossen sind. Etwas mehr als zwei Prozent werden von den 19 Städten und Gemeinden des Vogelsbergkreises gehalten.

Unser Bild zeigt (von links) Geschäfsführer Thomas Schaumberg, Aufsichtsratsvorsitzenden Gerold Beckmann und Landrat Rudolf Marx während der Gesellschafterversammlung der Vogelsberg Consult GmbH im Kreishaus in Lauterbach.

Foto: Vogelsbergkreis