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Fortbildung für Leiterinnen in Kindertageseinrichtungen - Landrat Marx lobt anspruchsvolle Arbeit

17.06.2004 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Marx: „Kindergarten-Leiterinnen

leisten anspruchsvolle Arbeit“

Fortbildung des Kreisjugendamtes und der

Fachschule für Sozialpädagogik in Lauterbach

VOGELSBERGKREIS ( ). Auf die anspruchsvolle Arbeit und die damit verknüpften hohen Anforderungen an die Leiterinnen in den 60 Kindertageseinrichtungen im Vogelsbergkreis macht Landrat Rudolf Marx in einer Pressemitteilung aufmerksam. Eine konzeptionelle Fortbildung sei in diesem wichtigen pädagogischen Bereich unverzichtbar. Marx lobt dabei zum einen die Weiterbildungsbereitschaft der Fachkräfte, zum anderen auch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Amt für Jugend, Familie und Sport mit der Fachschule für Sozialpädagogik an der Vogelsbergschule Lauterbach.

„Leiterin sein – zwischen allen Stühlen“ war der Titel einer dreiteiligen Fortbildung für Leiterinnen aus Vogelsberger Kindertageseinrichtungen, die kürzlich im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Fachstelle für Kindertageseinrichtungen des Vogelsbergkreises im Amt für Jugend, Familie und Sport sowie der Fachschule für Sozialpädagogik veranstaltet wurde.

Die Stühle, zwischen denen eine Leiterin in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben sitzen kann, stellten sich während des Seminars als vielfältig heraus. So sind beispielsweise die gesetzlichen Anforderungen mit den konkreten Bedingungen vor Ort in Einklang zu bringen. Nicht selten sitzen die Leiterinnen auch zwischen den Stühlen der eigenen Mitarbeiter und dem Träger, aber auch zwischen dem pädagogisch machbaren Alltag und den Zielen und Idealen der Konzeption. Eine weitere Ebene beschrieben die Seminarteilnehmerinnen darüber hinaus: jene, die sich zwischen dem als notwendig und richtig Erkannten und den Ansprüchen und Wünschen der Eltern befindet.

Ziel der Fortbildung war es, sich dieser vielen Anforderungen bewusst zu werden und durch konkrete Übungen einen eigenen Leitungsstil zu entwickeln. Die Inhalte orientierten sich dabei an dem vorhandenen Ist-Zustand, um von dort ausgehend nach Klärungen und möglichen Veränderungen zu suchen.

Durch die Auseinandersetzung mit Aufgaben, Anforderungen und realen Bedingungen vor Ort, durch Einsatz kreativer Methoden und nicht zuletzt durch ein gutes Miteinander kann als Ergebnis festgehalten werden: Es gibt zwar viele Stühle, zwischen die sich eine Leiterin setzen kann, besser ist es jedoch, den eigenen Stuhl zu besetzen und damit eine eindeutige und verlässliche Position im Sinne und zum Wohle der Kinder einzunehmen.

 

 

 

 

 

 

 

Unser Bild zeigt Seminarteilnehmerinnen mit Brigitte Folke (links) von der Fachschule für Sozialpädagogik.

Bild: Vogelsbergkreis