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Hessische Schulverwaltungsamts-Chefs tagten in Lauterbach - Landrat Marx: Interessenlage des ländlichen Raums wahren

29.03.2004 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Landrat Marx: „Die Kreise stellen

sich der Herausforderung“

Leiterinnen und Leiter von 28 hessischen Schulverwaltungsämtern tagten im Kreishaus in Lauterbach

 

VOGELSBERGKREIS ( ). Die Novelle des hessischen Schulgesetzes, die wohnortnahe Versorgung mit allen Schulformen, Ganztagsbetreuung und die Kosten der Schülerbeförderung – dies waren nur einige der Themen, die kürzlich im Kreishaus in Lauterbach auf hessischer Ebene intensiv diskutiert wurden. Die Leiterinnen und Leiter der Schulverwaltungsämter der Landkreise und der kreisfreien Städte in Hessen waren in den Vogelsbergkreis gekommen, um ihre Erfahrungen auszutauschen.

Landrat Rudolf Marx und der Chef des Schulverwaltungsamtes, Erich Wahl, begrüßten die Gäste. Marx verdeutlichte die Herausforderung besonders der Flächenkreise, ein wohnortnahes Angebot aufzubauen und zu erhalten. Bei der Änderung des Schulgesetzes müsse die Interessenlage des ländlichen Raumes berücksichtigt werden, betonte der Landrat. Er wies auf die „erheblichen Anstrengungen“ des Schulträgers hin – ob für Schulbau, Bauunterhaltung, aber auch hinsichtlich der Kosten für die Schülerbeförderung, die allein 3,6 Millionen Euro pro Jahr ausmache.

42 Schulstandorte verlangten Jahr für Jahr eine „Kraftanstrengung im Interesse unserer Kinder“. Beispielhaft verwies Marx auf die Anschaffung von 450 neuen Computern für die Schulen (wir berichteten). Marx machte aber auch deutlich, dass die Bevölkerungsentwicklung schon bald aus dem „Zu wenig“ an Schulraum einen Überhang machen könne. „Um alle Angebote halten zu können, müssen die Eltern ihre Kinder auch wirklich vor Ort in die Schule schicken“, hob Marx hervor. Das Angebot für die 18.000 Schülerinnen und Schüler sei „hoch differenziert und flächendeckend“ fügte Erich Wahl an.

Die Runde der hessischen Schulverwaltungsamtsleitungen befasste sich im Rahmen ihrer umfangreichen Tagesordnung auch mit dem zunehmenden Problem von Vandalismus und Einbrüchen, mit Erziehungshilfe sowie der modernen EDV-Ausstattung.