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Landrat Marx weist auf die Wichtigkeit von Hygiene im Lebensmittelbereich hin - Nachweise vom Gesundheitsamt Pflicht

09.03.2004 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Landrat Marx: Hygiene im

Lebensmittelbereich wichtig

„Belehrungen“ des Gesundheitsamtes – Nachweise

notwendig für Tätigkeiten in Küchen und Gaststätten

VOGELSBERGKREIS ( ). Wer früher in Küchen oder Gaststätten mit Lebensmitteln hantierte, musste den sogenannten „Gesundheitsausweis“ in der Tasche haben. Diesen Ausweis gibt es nicht mehr – wohl aber die Anforderung aus dem Infektionsschutzgesetz, dass der vorbeugende Infektions- und Hygieneschutz im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher sichergestellt sein muss. Hierüber wacht das Kreisgesundheitsamt, betont Landrat Rudolf Marx in einer Presseerklärung. Das Gesundheitsamt führt die sogenannte „Erstbelehrung“ durch; die Arbeitgeber haben dafür zu sorgen, dass die Angestellten diese wichtigen Informationen erhalten und jährlich „auffrischen“.

Der achte Abschnitt des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) regelt die gesundheitlichen Anforderungen an das Personal beim Umgang mit Lebensmitteln seit dem 1. Januar 2001. Hiernach müssen Personen, die beim Herstellen, Behandeln oder Inverkehrbringen von Lebensmitteln tätig sind oder die in Küchen von Gaststätten oder anderen Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung arbeiten, vor Aufnahme ihrer Tätigkeit im Besitz einer Bescheinigung der erfolgten Belehrung über Tätigkeits- und Beschäftigungsverbote gemäß § 42 IfSG sein. Die Erstbelehrung hat hierbei das Gesundheitsamt durchzuführen und darf bei Beginn der Tätigkeit nicht älter als 3 Monate sein.

Der Arbeitgeber muss diese Belehrung bei seinen Beschäftigten nach Aufnahme der Tätigkeit und dann jährlich wiederholen und entsprechend dokumentieren. Die entsprechenden Bescheinigungen sind an der Betriebsstelle aufzubewahren. Der bisherige Gesundheitsausweis ist somit hinfällig. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass künftig stichprobenartige Kontrollen hinsichtlich der Belehrungen durchgeführt werden und hierbei auch Verwarnungsgelder erhoben werden oder Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet werden können (§ 73 IfSG).

Bei Rückfragen steht das Gesundheitsamt Lauterbach

Telefon 06641 – 977-170

gerne für Informationen zur Verfügung.