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Wasserwerksnachbarschaften haben sich bewährt

18.01.1999 Von: Presstestelle Landratsamt Lauterbach

Lipphardt: „Praxisnahe Weiterbildung

der Wasserwerker bewährt sich“

Bisher sechs Fachveranstaltungen -

Kompetenz wird vor Ort ausgebaut

VOGELSBERGKREIS ( ). Die Praktiker in den kommunalen Wasserwerken organisieren seit mehr als zwei Jahren ihre Weiterbildung selbst. „Die Kompetenz wird vor Ort ausgebaut, das System der Wasserwerksnachbarschaft Vogelsbergkreis bewährt sich.“ Dies erklärt Landrat Hans-Ulrich Lipphardt im Jahresbericht des Kreisgesundheitsamtes.

Die Fachkenntnisse über chemische und physikalische Prozesse für die Qualitätssicherung des Trinkwassers, Umsicht und Fertigkeiten der Wassermeister und Wasserwerker in den Städten und Gemeinden seien von außerordentlich hoher Bedeutung. Die Weiterbildung der Praktiker vor Ort, in eigener Regie mit Unterstützung und auf Initiative des Gesundheitsamtes und der unteren Wasserbehörde im Landratsamt sei praxisnah und kostengünstig. Nach mittlerweile sechs Nachbarschaftstagen mit einer Betriebsbesichtigung habe die Wasserwerksnachbarschaft eine hohe Akzeptanz bei allen Beteiligten erreicht.

Die Fortbildungsmaßnahmen werden rege besucht. Die Nachbarschaftstage haben sich bisher unter anderem mit folgenden Themen beschäftigt: Desinfektion von Trinkwasser und Trinkwasseranlagen, Dokumentation, Senkung von Wasserverlusten, Materialunterschiede bei Wasserrohren, Wasserarmaturen, PC-Meßdatensysteme. Für 1999 stehen unter anderem Regenwasserspeicher und Brauchwasseranlagen auf der Tagesordnung.

In einer Mitgliederversammlung im November 1998 wurde der seitherige Vorstand der Wasserwerksnachbarschaft im Amt bestätigt. Nachbarschaftsleiter bleibt Ernst-Jürgen Bauer (Lauterbach), seine Stellvertreter sind Thomas Rippl (Schlitz) und Arno Gonder (Alsfeld). Beisitzer sind Brunhilde Kluger (Gesundheitsamt), Klaus Georg (Untere Wasserbehörde) und Martin Pior (Staatliches Umweltamt Marburg).