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Am 22. April: Girls Day - Mehr Chancen für Mädchen, den richtigen Beruf zu finden - Aufruf von Gleichstellungsbeauftragter Sylke Emmermann

13.02.2004 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

http://www.girlsday.de

http://www.girls-day-hessen.de

 

 

 

Mehr Chancen: Mädchen

lernen die Arbeitswelt kennen

Girl’s Day am 22. April: Emmermann koordiniert die Aktion

gemeinsam mit Schulamt und Vogelsberg Consult

VOGELSBERGKREIS ( ). „Mädchen wissen oft nicht, wie groß das Spektrum möglicher Lernberufe ist. Für bessere Zukunftschancen ist aber die Wahl des richtigen, passenden Berufs äußerst wichtig.“ Diese Auffassung vertritt die Gleichstellungsbeauftragte Sylke Emmermann. Der Vogelsbergkreis beteiligt sich daher erneut am „Girl’s Day“ – dieses Jahr am 22. April. Diese bundes- und landesweit getragene Aktion solle nach den Worten von Emmermann, „das Bewusstsein der Mädchen für ihre vielfältigen Chancen in der Arbeitswelt schärfen“. Denn noch immer seien viel zu viele junge Frauen auf „klassische Frauenberufe festgelegt“. Emmermann koordiniert im Vogelsbergkreis die Aktion gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt, der Vogelsberg Consult GmbH sowie regionalen Unternehmen, beispielsweise der Telekom Fulda, die dafür 16 Plätze zur Verfügung stellen wird. „Die Resonanz und die angekündigte Unterstützung sind erneut sehr positiv“, unterstreicht Emmermann. Zurzeit werden etliche Gespräche geführt.

Der Aktionstag wendet sich bundesweit an alle Mädchen der Klassen 5 bis 10. Die Kreisgleichstellungsbeauftragte weist jedoch aufgrund von Gesprächen mit heimischen Unternehmen darauf hin, dass eine Beschränkung auf die Klassenstufen 7 bis 10 sinnvoll erscheint. Der Vogelsbergkreis bereitet darüber hinaus noch ein „Special“ vor. Details hierzu will die Gleichstellungsbeauftragte in Kürze bekannt geben.

Was will der Girl’s Day erreichen? Alle Mädchen der Klassen 5 bis 10 im Vogelsbergkreis – das sind etwa 4000 – sind vor kurzem von Sylke Emmermann über die Schulen aufgefordert worden, am 22. April am „Girl’s Day“ teilzunehmen. Dieser „Mädchen-Zukunftstag“, der auch von der Landesregierung unterstützt wird, soll nicht in der Theorie, sondern in der Praxis die Berufswelt vorstellen. Zu diesem Zweck, wird an die Mädchen appelliert, am 22. April ihre Väter, Mütter, Tanten, Onkels, Patenonkels oder andere Verwandte „an die Hand zu nehmen“ und zu schauen, wo „die eigentlich arbeiten und was die da eigentlich machen“. Darüber hinaus sei dieser Tag eine gute Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen, beispielsweise für ein Praktikum. Das bereits erwähnte „Vogelsberg-Special“ wird sich an „unversorgte“ Mädchen wenden, die nicht von Verwandten begleitet werden können.

Der Girl’s Day wird bundesweit durchgeführt. Der Aktionstag wird in Hessen von den Arbeitgeberverbänden, den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern, dem Landesarbeitsamt und zahlreichen Verbänden und Institutionen unterstützt. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Ministerinnen Silke Lautenschläger (Soziales) und Karin Wolff (Kultus).

Kreisbeigeordnete Emmermann sieht im Girls Day eine gute Möglichkeit, neue Chancen zu entdecken, die zuvor gar nicht bekannt waren. Geklärt ist bereits, dass die Mädchen der siebten Klassen auf Antrag der Eltern vom Unterricht befreit werden und auch der Versicherungsschutz an diesem Tag ist kein Problem. Bundesweit war die Girls Days 2002 und 2003 große Erfolge, freut sich Sylke Emmermann. Es wird damit gerechnet, dass sich in ganz Deutschland über 2000 Firmen beteiligen.

Informationen zur geplanten Aktion am 22. April gibt es bei der Gleichstellungsbeauftragten Emmermann, Telefon 06641 / 977-321, oder über die Internet-Adresse www.girlsday.de („Aktions-Landkarte“ – bitte Hessen bzw. Vogelsberg anklicken – einige Angebote sind hier bereits eingetragen) und www.girls-day-hessen.de