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Gleichstellungsbeauftragte Emmermann plant für April 2004 wieder Frauen-Gesundheitstage

23.01.2004 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Emmermann plant zweite Auflage

der Vogelsberger Frauen-Gesundheitstage

23. bis 30. April - Erstes Vorbereitungstreffen

stieß auf sehr große Resonanz – Wer will, kann noch mitmachen

VOGELSBERGKREIS ( ). Nach den positiven Erfahrungen des vergangenen Jahres plant die Gleichstellungsbeauftragte des Kreisausschusses, die Schottener Kreisbeigeordnete Sylke Emmermann, nun die zweite Auflage der Vogelsberger Frauen- und Familien-Gesundheitstage. Zu einer ersten Vorbereitungsrunde im Lauterbacher Kreishaus waren weit über 20 Personen ihrer Einladung gefolgt. Mit Vertretern und Vertreterinnen von Krankenkassen, Kliniken, Selbsthilfegruppen und Interessengemeinschaften, Therapeutinnen, Ernährungswissenschaftlerinnen, Hebammen, der Jugend- und Drogenberatung, der Arbeiterwohlfahrt, der Volkshochschule, von Pro Familia und des Diakonischen Werks steckte Emmermann den Rahmen der einwöchigen Veranstaltung vom 23. bis 30. April ab. In ihrer Berichterstattung aus dieser Besprechung appelliert die Gleichstellungsbeauftragte an weitere Interessentinnen, sich an der Aktionswoche mit geplanten über 20 Veranstaltungen auch zu beteiligen.

Eröffnet werden die Gesundheitstage am Freitag, dem 23. April, in der Sparkassen-Aula in Lauterbach mit einer Lesung der Philosophin Ute Lauterbach. Darüber hinaus ist eine Fotoausstellung zum Thema „Frauengesichter“ vorgesehen. Erwogen wird auch eine Informationsveranstaltung der Krankenkassen zu den Auswirkungen der Gesundheitsreform. Für die dann folgende Woche ist eine Vielzahl unterschiedlichster Abendveranstaltungen in Planung. Lauterbach, Alsfeld, Schotten, Homberg und Mücke sind jetzt schon „im Rennen“ – die einzelnen Veranstalter planen selbst und geben ihren Beitrag sozusagen als „Modul“ in die Woche hinein.

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt vorgesehene Themen sind: Sexualität im Alter, Wechseljahre, das Thema „Starke Eltern sind das beste Mittel gegen Drogenkonsum der Kinder“, Beckenbodengymnastik, Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht, Psychosozialer Kontakt bei Krebs-Diagnose, Qi Gong, Bewegung/Stress sowie Themen aus den Bereichen Herz- und Nierenerkrankungen

Wer sich für das Programm interessiert oder eigene Themen mit einbringen möchte, wendet sich an die Gleichstellungsbeauftragte Sylke Emmermann, Telefon 06641 / 977-323. Kontakt kann auch aufgenommen werden über das Vorzimmer des Landrats, Telefon 06641 / 977-321. Per E-Mail ist Sylke Emmermann ebenfalls erreichbar:

 

gleichstellungsbeauftragte(at)vogelsbergkreis.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Info:

RÜCKBLICK AUF DIE 1. VOGELSBERGER FRAUEN-GESUNDHEITSTAGE

Erst sollte es ein einziger Gesundheitstag werden, dann wurde es gleich im ersten Anlauf eine ganze Woche: in vier zentralen Orten, Lauterbach, Alsfeld, Schlitz und Schotten, veranstalteten 20 Organisationen, Einrichtungen und Einzelpersonen 20 Vorträge und Informationsabende. Die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Sylke Emmermann, hatte die Idee zu dieser Aktion vom 7. bis 14. Februar unter dem Motto „Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit“.

Die Veranstalterin erklärte kürzlich in einer Nachbetrachtungsrunde im Sitzungssaal des Kreishauses in Lauterbach: „Es war ein Versuch, und er ist uns gelungen.“ Sie dankte allen Beteiligten für ihr herausragendes Engagement und versprach: „Es wird eine Fortsetzung geben.“ In mehreren gemeinsamen Runden unter Beteiligung aller, die mitmachen wollten, wurde auch jetzt wieder gemeinsam beratschlagt, wie das Ergebnis zu bewerten sei. Erfahrungen aus den einzelnen Veranstaltungen wurden berichtet und Vorschläge zur Verbesserung gemacht. Über Ziele und Zielgruppen wurde eingehend debattiert, ebenso über die Einbeziehung weiterer Anbieter und Sponsoren. Für März / April 2004 haben Sylke Emmermann und die Organisationen die zweite Auflage der Frauengesundheitstage ins Auge gefasst.

„Allein die Entwicklung dieses positiven ermutigenden Wir-Gefühls in allen Gruppen und zwischen allen Gruppen, die mitgemacht haben, ist schon ein Erfolg“, schließt Sylke Emmermann ihre Bewertung ab. Sie ist sicher, dass auch 2004 viele Bürgerinnen und Bürger Interesse an diesem besonderen Informationsangebot haben werden.