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Sylke Emmermann: Haus Stephanus ist ein Altenheim mit Menschlichkeit

12.01.2004 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Emmermann: „Ein Haus mit

Menschlichkeit und Flair“

Gleichstellungsbeauftragte besuchte das Haus

Stephanus in Alsfeld – „Grüne Damen unverzichtbar“

VOGELSBERGKREIS ( ). Als eine „Einrichtung mit menschenwürdigem, freundlichem Flair“ bezeichnete die Gleichstellungsbeauftragte des Vogelsbergkreises, Kreisbeigeordnete Sylke Emmermann, kürzlich das Haus Stephanus in Alsfeld. Emmermann wollte sich einen Eindruck darüber verschaffen, wie trotz veränderter Sozialstrukturen, Konzepte bedarfsgerechter Seniorenunterbringung in der Praxis umgesetzt werden. Emmermann lobte das Engagement der „Grünen Damen“, deren „gelebte Herzenswärme“ unverzichtbar sei. Sie verband den Altenheimbesuch mit einem Appell an die Öffentlichkeit, diesen ehrenamtlichen Dienst auch selbst zu erwägen.

Überzeugend und engagiert stellte Marion Brömer, die Leiterin des Alten- und Pflegeheimes Haus Stephanus ihre Einrichtung vor. Sie erläuterte eindrucksvoll die Situation der Heimunterbringung von Seniorinnen und Senioren und die schwieriger werdenden Rahmenbedingungen aber auch die mit den Veränderungen einhergehenden Chancen.

Im Haus Stephanus gibt es derzeit 138 Heimplätze, die von einem Mitarbeiterstab der 92 Personen umfasst, betreut wird. Fachkräfteanteil, der bei 61 Prozent liege ist dabei als zufriedenstellend anzusehen, so Brömer.

Kreisbeigeordnete Emmermann nahm mit großem Interesse die sehr freundliche und wohnliche Umgebung des Hauses zur Kenntnis. Viel Liebe fürs Detail spiegele sich im Haus wider, stellte sie während eines Rundgangs fest.

Frau Brömer machte deutlich, dass im Haus sehr viel Wert auf die Individualität der Bewohnerinnen und Bewohner gelegt werde. Wärme, Wertschätzung, Zuneigung eine Atmosphäre von Zufriedenheit und Geborgenheit als Lebensziel und als Einrichtungsziel. „Wichtig ist, dass es meinen Bewohnern und meinen Mitarbeitern gut geht!“, unterstrich die Einrichtungsleiterin.

Das Haus Stephanus spiegele die gesellschaftliche Realität wieder, dass das „Alter weiblich“ sei, was sich in einem überproportionalen Anteil weiblicher Bewohner ausdrücke. Das Durchschnittsalter im Haus Stephanus mit 78 Jahren lasse sich auch durch die erhöhte Lebenserwartung begründen. Ein „Umzug“ in ein Alten- und Pflegeheim erfolge in der Regel erst im höherem Lebensalter.