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Sabine Galle-Schäfer, Presse/Kommunikation
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Beim Kreis: Mehr Chancen für Frauen

22.12.1998 Von: Pressestelle

Einstellungsentscheidungen

häufig zu Gunsten von Frauen

 

Frauenförderplan wird umgesetzt -

Familie und Beruf vereinbaren

VOGELSBERGKREIS ( ). Im einigen Bereichen der Kreisverwaltung zeichnet sich bei Einstellungsverfahren ein positiver Trend zu Gunsten von Frauen ab, teilt Landrat Hans-Ulrich Lipphardt im Jahresbericht des Frauenamtes mit. Insbesondere im Kreisbauamt und im Hochbauamt konnte in eine tradtionelle Männerdomäne eingebrochen werden. „Die Zwischenbilanz nach gut zweieinhalb Frauenförderung in der Kreisverwaltung fällt gut aus und gibt den Initiatorinnen für das Hessischen Gleichberechtigungsgesetz recht“, meint Conny Hentz-Döring, Frauenbeauftragte in der Kreisverwaltung.

 

Die Einzelfallberatungen von Frauen und damit die Entwicklung individueller beruflicher Perspektiven für Frauen unter Berücksichtigung der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf nahmen wie in den vergangenen Jahren breiten Raum in der Arbeit der Frauenbeauftragten ein.

Das Qualitätsteam „SchulsekretärInnen“ im Vogelsbergkreis hat seine Arbeit mit dem Ziel aufgenommen, die Arbeitssituation in den Schulsekretariaten des Kreises sowohl für die Beschäftigten als auch für den Schulbetrieb zu verbessern. Unter breiter Beteiligung der Verwaltungskräfte in Schulsekretariaten sind Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe für das kommende Jahr zu erwarten.

Die Arbeit der Stellenbewertungskommission zur Erreichung eines transparenten und gerechten Einkommensgefüges hat die Frauenbeauftragte als Mitglied dieser Kommission aktiv geprägt auch mit dem Ziel, Benachteiligungen von Frauen auszuschließen.

Alle organisatorischen Belange und sozialen Maßnahmen innerhalb der Kreisverwaltung werden unter den Gesichtspunkten des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes kritisch und konstruktiv begleitet, zum Beispiel die Fort- und Weiterbildung für die Beschäftigten, der Arbeitsschutz am Arbeitsplatz und bauliche Veränderungen.

Im ablaufenden Jahr wurde der Frauenförderplan für die Kreisverwaltung aktualisiert und im März vom Kreistag verabschiedet. Der Frauenförderplan bildet die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Frauenbeauftragten. Eckpunkte sind neben der Verbesserung der Repräsentanz von Frauen im Beruf beispielsweise die Aufwertung der Arbeitsplätze im Reinigungsdienst und in den Schulsekretariaten, Erleichterungen zum Wiedereinstieg in den Beruf nach Familienarbeit und die Intensivierung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.