Kontakt
Sabine Galle-Schäfer, Presse/Kommunikation
Kreisverwaltung des Vogelsbergkreises
Goldhelg 20
36341Lauterbach (Hessen)
Telefax: +49 6641 9775 333

Neue Johanniter-Rettungswache in Nieder-Ohmen

25.05.2020

Einweihungsfeier der Rettungswache in Nieder-Ohmen. Gemeinsam, aber geschützt und auf Abstand: Bürgermeister Andreas Sommer, Landrat Manfred Görig, Landesvorstand Oliver Meermann, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar, Helmut v. Schenk zu Schweinsberg, ehrenamtlicher Regionalvorstand JUH Regionalverband Mittelhessen, Marco Schulte-Lünzum, Regionalvorstand JUH Regionalverband Mittelhessen, Architekt Gerhard Schymik sowie Ortsvorsteher Jörg Matthias (von links). (Foto: Miriam Julia Feuerstein/JUH)

Kurze Wege – schnelle Hilfe

Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Vor gut zwei Jahren hat neben dem Deutschen Roten Kreuz, Rettungsdienst Mittelhessen, erstmals auch die Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Mittelhessen, den Zuschlag für rettungsdienstliche Leistungen im Vogelsbergkreis erhalten. Die Johanniter betreiben seit Oktober 2018 den neuen Notarztstandort in Grebenhain-Ilbeshausen sowie die Rettungswache im Mücker Ortsteil Nieder-Ohmen. Letztere bis vor kurzem an einem Übergangsstandort, dem ehemaligen Bahnhof. Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Monat die Einweihung der neu gebauten Rettungswache in Nieder-Ohmen feiern durften, auch wenn die Eröffnungsfeier kleiner ausfiel als ursprünglich angedacht und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln.

Mit der neuen Rettungswache stehen ab sofort beste Voraussetzungen für die Versorgung der Menschen im westlichen Vogelsbergkreis zur Verfügung. Dies ist gerade für die Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung, denn es gibt ein Gefühl von Sicherheit für den etwaigen Notfall. Sie wissen: Sie erhalten auf kürzestem Weg und damit schnellstens Hilfe, wann immer sie diese benötigen.

 

Die neue Rettungswache ist ein deutliches Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen dem Vogelsbergkreis als Träger des Rettungsdienstes und der Johanniter-Unfall-Hilfe. Auch die mehr als 1200 Einsätze der Rettungskräfte pro Jahr unterstreichen das.

Die Beschäftigten im Rettungsdienst leisten tagtäglich anspruchsvolle und belastende Arbeit auf sehr hohem Niveau. In der aktuellen Corona-Krise sicher noch mehr als sonst. Den Wert dieser Arbeit sollten wir nicht nur dann schätzen, wenn wir selbst mal auf schnelle Hilfe angewiesen sind, sondern an jedem Tag. Gerade deshalb ist es in meinen Augen enorm wichtig, dass die Arbeitsbedingungen stimmen und die Unterbringung angemessen ist. Ich denke, mit der neuen Rettungswache ist dies gelungen.

Positiv herauszustellen ist auch die Geschwindigkeit, in der der Neubau gebaut wurde. Erst im August vergangenen Jahres haben wir den symbolischen Grundstein gelegt und jetzt ist die neue Rettungswache schon bezugsfertig: Eine großartige Arbeit.