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Sabine Galle-Schäfer, Presse/Kommunikation
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Sportentwicklung im Vogelsbergkreis

13.02.2020

Claus Spandau, der IKZ-Beauftragte des Landes, überreicht Landrat Manfred Görig und dem Vorsitzenden des Sportkreises, Werner Eifert (von rechts), die nächste Rate: Für die Kooperative Sportentwicklungsplanung gibt es weitere 30.000 Euro. Foto: Sabine Galle-Schäfer

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie geht es mit unseren Sportvereinen in Zukunft weiter? Die Zeiten, in denen jedes Dorf seine eigene Fußballmannschaft hatte, sind vorbei. Es fehlt leider immer häufiger an Vereinsmitgliedern, ehrenamtlichen Helfern und Übungsleitern. Um den Sport bei uns im Vogelsbergkreis fit für die Zukunft zu machen, ziehen unser Landkreis, die Kommunen und der Sportkreis daher an einem Strang. Denn, eines war uns von Anfang an klar: Wenn wir uns für die Zukunft aufstellen wollen, dann wird uns das nur gemeinsam gelingen. Interkommunale Zusammenarbeit nennt sich das und wird vom Land Hessen mit insgesamt 100.000 Euro gefördert. Im September 2018 überreichte Innenminister Peter Beuth die erste Rate dieser Landeszuwendung, jetzt konnten wir die zweite Rate in Höhe von 30.000 Euro in Empfang nehmen. Wir freuen uns, dass wir vom Land unterstützt werden, da unsere Anstrengungen in der Sportentwicklungsplanung ohne diese Förderung überhaupt nicht möglich gewesen wären.

Die Planungsphase mit einigen Treffen und Workshops konnten wir bereits erfolgreich abschließen, jetzt folgt die sogenannte Projektphase, in der wir uns politisch mit der Sportentwicklung beschäftigen und Handlungsempfehlungen geben.

Unser Wunsch ist es, dass es in jeder Gemeinde mindestens eine offen zugängliche Freizeitsportmöglichkeit gibt. Besondere Sportanlagen, wie wettkampftaugliche Hallen oder Kunstrasenplätze, sollen interkommunal finanziert und genutzt werden, die Rolle des Sportkreises als Unterstützer und Berater der Vereine sollte ausgebaut werden. Welche Projekte tatsächlich realisiert werden, das hängt natürlich auch von den Finanzen der Städte, Gemeinden und des Kreises ab. Und weil die finanziellen Spielräume begrenzt sind, werden wir alle um mehr Zusammenarbeit – interkommunal wie vereinsübergreifend – in Zukunft nicht herumkommen.

Mit unserer Kooperativen Sportentwicklungsplanung sind wir einmal mehr Vorreiter in Hessen - viele Landkreise werden uns folgen. Sie schauen jetzt auf uns, wie wir das handhaben.