FAQ Coronnavirus (COVID-19)

 FAQ - Coronavirus COVID-19

Was Bürger im Moment zu beachten haben, wie sich schützen können, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt – Antworten auf diese und weitere Fragen sind in der folgenden Übersicht zusammengestellt (Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)).

  • Ich befürchte, mich angesteckt zu haben. Wo kann ich mich testen lassen?

    Nicht nur in Krankenhäusern, auch in Arztpraxen werden Corona-Tests durchgeführt. Bevor Patienten eine Praxis aufsuchen, sollten sie sich aber unbedingt anmelden, teilt das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises mit. Gleiches gilt für den Besuch in der Notaufnahme eines Krankenhauses. Falls in einzelnen Arztpraxen eine zeitnahe Testung beziehungsweise medizinische Versorgung von COVID-19 Patienten nicht möglich ist, kann diese über die Terminservicestelle unter der Telefon-Nummer 116117 organisiert werden.

    Das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises ist Montag bis Donnerstag zwischen 8.00 und 14.00 Uhr und Freitag zwischen 8.00 und 12.00 Uhr unter der Telefon-Nummer 06641-977-189 zu erreichen. Außerhalb der Dienstzeiten läuft eine Bandansage.

    Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) hat eine  Hotline eingerichtet, besorgte Patienten empfehlen können sich unter 0800 5554666 (täglich von 8 bis 20 Uhr) informieren.

  • Auf welche Symptome muss ich achten?

    Die häufigsten Symptome sind Fieber über 38°C, Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit sowie Kratzen im Hals. Bei einigen Personen kommt es zu einem vorübergehenden Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns, dessen Ursache derzeit erforscht wird. Einige Menschen können eine Lungenentzündung mit Kurzatmigkeit und Luftnot bekommen. Sie sollten Ihre Ärztin oder Ihren Arzt verständigen, wenn Sie das Gefühl haben, schwerer Luft zu bekommen als sonst. Die meisten COVID-19-Verläufe sind allerdings eher mild, viele davon verlaufen symptomlos. 

  • Welche Personen sind besonders häufig von einem schweren Verlauf betroffen?

    Schwere Verläufe sind eher selten. Sie können auch bei Personen ohne bekannte Vorerkrankung und bei jüngeren Menschen auftreten. Bei folgenden Personengruppen werden schwere Krankheitsverläufe häufiger beobachtet:

    • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren), 
    • Männer,
    • Raucherinnen und Raucher (schwache wissenschaftliche Datenlage),
    • Menschen mit starkem bis sehr starkem Übergewicht,
    • Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21),
    • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
      - Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
      - chronischen Lungenerkrankungen (z. B. COPD)
      - chronischen Nieren- und Lebererkrankungen
      - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
      - Krebserkrankungen
      - Schwächung des Immunsystems (z. B. aufgrund einer Erkrankung oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison).

    Das Risiko wird außer von der Art der Vorerkrankung auch von deren Schweregrad und einer adäquaten therapeutischen Einstellung sowie von zusätzlichen Begleiterkrankungen und weiteren Einflussfaktoren beeinflusst. Das persönliche Risiko sollte daher von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt individuell beurteilt werden.

  • Wie wird das Coronavirus übertragen?

    Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Die Tröpfcheninfektion ist der Hauptübertragungsweg. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn virushaltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Nase, des Mundes und ggf. des Auges gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen.

    Außerdem kann SARS-CoV-2 über Aerosole (in der Luft schwebende Tröpfchenkerne, die kleiner als 5 Mikrometer sind) übertragen werden.

    Eine Übertragung über Oberflächen ist, insbesondere in der unmittelbaren Umgebung von infizierten Personen, nicht auszuschließen. Die Coronaviren SARS-CoV-2 wurden auch in Stuhlproben Betroffener gefunden. Ob SARS-CoV-2 auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.

  • Wie lange dauert die Inkubationszeit?

    Die Inkubationszeit kann bis zu 14 Tage andauern, im Durchschnitt beträgt sie jedoch fünf bis sechs Tage.

  • Wie kann ich mich schützen?

    Die Coronavirus-Pandemie besteht weiterhin. Deshalb bleibt es unverändert wichtig, sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen und die sogenannte AHA-Formel zu beachten.

    AHA bedeutet:

    • Abstand halten – Achten Sie auf einen Abstand von mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen, beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder beim Spaziergang.
    • Hygiene beachten – Waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit Seife und beachten Sie die Hygieneregeln beim Husten und Niesen.
    • Alltag mit Maske – Tragen Sie eine Alltagsmaske immer dann, wenn Sie im öffentlichen Raum den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht sicher einhalten können. Die Bundesländer haben eine Vorschrift für das Tragen von OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Masken (bzw. KN95 oder N95-Masken) im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf erlassen. Auch wenn Sie eine Maske verwenden, sollten Sie dennoch darauf achten, Abstand zu anderen Menschen zu halten.

    Besonders in der kalten Jahreszeit, in der sich die Menschen vermehrt in Innenräumen aufhalten, ist eine weitere Maßnahme wichtig: das Lüften. Die AHA-Formel wird daher um ein L, das für regelmäßiges Lüften steht, zu AHA+L erweitert.

    Die Corona-Warn-App ist die digitale Ergänzung dieser Verhaltensregeln. Sie informiert Nutzerinnen und Nutzer, wenn sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Daher wird die AHA-Formel um ein weiteres A für Corona-Warn-App erweitert und es gilt die Empfehlung: AHA+L+A!

  • Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes. Eine spezifische, d. h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung.

  • Warum müssen Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne? 

    Eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Personen, die Kontakt zu Menschen hatten, bei denen das Virus im Labor nachgewiesen wurde, möglichst lückenlos zu identifizieren und ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Zeit, die zwischen einer Ansteckung und dem Auftreten von Krankheitszeichen (14 Tage) liegt, in häuslicher Quarantäne zu beobachten. In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um den Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Krankheitszeichen auftreten sollten. Gleichzeitig werden die Kontakte der Betroffenen auf ein Minimum reduziert, damit das Virus im Zweifelsfall nicht weiterverbreitet werden kann.

    Für Kontaktpersonen legt das Gesundheitsamt im Einzelfall das konkrete Vorgehen fest. Zu den Empfehlungen kann gehören, zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen Personen zu halten sowie auf eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu achten und Haushaltsgegenstände wie beispielsweise Geschirr und Wäsche nicht mit anderen zu teilen, ohne diese Gegenstände zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werden. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich wie üblich gewaschen werden. Das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, die Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen und regelmäßige Händehygiene sind wichtig, damit die Viren im Falle einer tatsächlichen Ansteckung nicht unnötig in der Umgebung verteilt werden.

    Angehörige können die Kontaktperson im Alltag zum Bespiel durch Einkäufe unterstützen. Enger Körperkontakt sollte vermieden werden. Auch können sie helfen, indem sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Oberflächen, mit der die betroffene Person in Berührung kommt, wie beispielsweise Tische oder Türklinken, sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.

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Kontaktieren Sie im Zweifel Ihren Hausarzt telefonisch bzw. den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.