Kontakt
Betreuungsbehörde
Goldhelg 20
36341 Lauterbach
Telefax: +49 6641 977-2080

Betreuungsbehörde

Das Betreuungsrecht hat das alte Vormundschafts- und Pflegschaftsrecht abgelöst. Gleichzeitig wurde der Begriff der "Entmündigung", "Vormundschaft" und "Pflegschaft" abgeschafft. Heute wird in jedem Einzelfall überprüft, welche Angelegenheiten ein Betroffener noch selbst regeln kann und wo er Unterstützung benötigt. Erst wenn andere Hilfsangebote nicht ausreichend vorhanden sind oder nicht organisiert werden können, kommt eine gesetzliche Betreuung in Betracht, wenn der Betroffene aufgrund einer psychischen Erkrankung, geistiger Behinderung, seelischer Behinderung und körperlichen Behinderung, seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen kann. Es kann sich dabei etwa um Vermögens-, Renten-oder Wohnungsprobleme,  aber auch um Fragen der Gesundheitsfürsorge oder des Aufenthalts handeln. Aufgabe der Betreuungsbehörde ist es im weitesten Sinne, den Persönlichkeitsrechten und dem Wohl der Betroffenen in einem vormundschaftlichen Betreuungsverfahren Geltung zu verschaffen.

 Angebot:                                                                                      

  • Beratung und Unterstützung der ehrenamtlichen Betreuer/innen und deren Fortbildung und Schulung 
  • Gutachterliche Stellungnahmen für die Betreuungsgerichte und Vorschlag geeigneter Betreuer/innen
  • Zusammenarbeit mit Betreuungsvereinen und Berufsbetreuern 
  • Führen von Betreuungen
  • Informationen und Fortbildung zu "Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung". 

Für den Fall, dass man infolge einer Erkrankung oder eines Unfalls seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, empfiehlt es sich, über eine Vorsorgevollmacht (Quelle: Hess. Justizministerium) und eine  Betreuungsverfügung  (Quelle: Bundesjustizministerium) nachzudenken.

Hier steht ein Merkblatt zum Betreuungsrecht zur Verfügung.

Weitere Infos zur Patientenverfügung und zum Betreuungsrecht auf der Homepage des Hess. Justizministeriums.  


Spätere Diskussionen über die Rechtmäßigkeit der Vorsorgevollmacht lassen sich vermeiden, wenn Sie Ihre Unterschrift öffentlich beglaubigen lassen. Dies wird von der Betreuungsbehörde des Vogelsbergkreises für eine Gebühr von 10,- Euro durchgeführt, ebenso von allen Ortsgerichten.

Link zum Thema:
Online-Lexikon Betreuungsrecht
          

 

 [zurück zur Seite 'Amt für Soziale Sicherung']