Kontakt
Beauftragte für Integration, Inklusion und Gleichstellung
Goldhelg 20
36341 Lauterbach
Beauftragte für Integration, Inklusion und Gleichstellung

 

Stephanie Kötschau

 

 

 

 

 

 

  

 

 

"Alle Menschen
können, sollen
und dürfen im
Vogelsbergkreis
miteinander
gleichberechtigt
leben."

                                                

Als ehrenamtliche Beauftragte für Integration, Inklusion und Gleichstellung ist es mir ein wichtiges Anliegen, darauf zu achten, dass in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Voraussetzungen für Inklusion und Teilhabe geschaffen werden. Hier ist unsere Gesellschaft als Ganzes gefragt.

  • Ich verstehe mich als politisches Sprachrohr für die Verwirklichung gleichberechtiger Teilhabe.

  • Ich setze auf den Dialog mit allen Akteurinnen und Akteuren, die es betrifft und interessiert.

  • Ich möchte dazu beitragen, Barrieren abzubauen, soziale Verantwortung zu stärken, Integration zu fördern und Gleichstellung weiter voranzubringen.

  • Ich möchte eine lebens- und liebenswerte Region mitgestalten, in der alle Menschen willkommen sind und die geprägt ist von Toleranz, gegenseitigem Respekt und Achtsamkeit.

Ich biete Ihnen gerne meine Unterstützung an und stehe als Wegbereiterin zur Seite, damit wir gemeinsam Ihre Anliegen, Wünsche und Fragen besprechen und die passenden Angebote und Ansprechpartnerinnen bzw. Ansprechpartner finden können.

 

Nutzen Sie dafür meine Sprechstunde:

An jedem ersten Donnerstag im Monat stehe ich telefonisch oder nach vorheriger Terminabsprache auch persönlich von 14.00 bis 16.30 Uhr für Gespräche in der Kreisverwaltung zur Verfügung. Gerne können Sie auch an einem anderen Tag einen Termin mit mir vereinbaren.

Sie erreichen mich unter:
Telefon (0 66 41) 9 77 - 30 40
oder jederzeit per E-Mail:
gleichstellungsbeauftragte(at)vogelsbergkreis.de


Herr Landrat Manfred Görig hat Frau Stephanie Kötschau als ehrenamtiche Kreisbeigeordnete am 01.07.2017 zur Integrations-, Inklusions- und Gleichstellungsbeauftragten des Vogelsbergkreises bestellt. Außerdem hat er ihr die Zuständigkeit als Integrations- und Inklusionsbeauftragte sowie die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten gemäß § 4a der Hessischen Landkreisordnung übertragen. 

Konkrete Aufgaben der Integrations-, Inklusions- und Gleichstellungsbeauftragten:

  • Mitarbeit in den Handlungsfeldern im Bündnis für Familie des Vogelsbergkreises

  • Mitarbeit im Arbeitskreis Sozialplanung des Vogelsbergkreises

  • Koordination und Unterstützung des Frauennetzwerks im Vogelsbergkreis

  • Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger des Vogelsbergkreises sowie Vebände, Vereine und Institutionen bei Fragen und Anregungen rund um die Thema Integration, Inklusion und Gleichstellung


Weiterführende und vertiefende Informationen erhalten Sie zu:

A)    Integration

•    Ausländerbehörde: Dort finden Sie allgemeine Informationen, zum Teil auch Antragsformulare, zu den Themen Arbeitsgenehmigung, Asylrecht, Aufenthaltsgenehmigung (Aufenthaltstitel), Der elektronische Aufenthaltstitel - eAT, Freizügigkeitsrecht-EU, Gebühren, Visum, Wohnsitznahme, Staatsangehörigkeit.

(Die Links der Ausländerbehörde befinden sich zur Zeit teilweise in Überarbeitung)

•    Volkshochschule: Die Volkshochschule des Kreises ist die einzige zertifizierte Anbieterin von Sprachkursen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Außer Deutschsprachkursen finden Sie dort auch viele weitere interessante Bildungsangebote.

•    Selbstlernzentrum und Bildungsberatung im „Alten Esel“ Lauterbach: Im Selbstlernzentrum können Sie sich individuell und im eigenen Tempo fortbilden. Es stehen PC-Arbeitsplätze und Lernprogramme zur Verfügung. Außerdem werden Sie von einer Lernberaterin begleitet und unterstützt. Auch eine Bildungsberatung können Sie dort in Anspruch nehmen – trägerneutral und kostenfrei.

•    Jugendamt: Seit 2007 ist der Vogelsbergkreis Fördergebiet des Bundesjugendprojektes „Vielfalt tut gut“ und des Folgeprojektes „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“, das seit 2015 in das Projekt „Demokratie leben – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ überführt wurde. Im Rahmen dieses Demokratieprojektes wurden in den vergangenen Jahren von unterschiedlichen Trägern über 130 Projekte Einzelprojekte im Rahmen der Programme "Vielfalt - Toleranz - Demokratie leben!" für und mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durchgeführt.
Außerdem werden durch die Fachabteilung derzeit (Sommer 2017) ca. 110 unbegleitete minderjährige und volljährig gewordene Ausländerinnen und Ausländer von sozialen Fachkräften und Vormündern betreut. (Im Sommer 2015 waren es zum Vergleich nur 25 junge Menschen.) 

•    INVOS: Das Informationssystem aus der Vogelsberger Sozialarbeit ist eine Datenbank mit hilfreichen Adressen und Links zu Institutionen aus dem Sozialbereich im Vogelsbergkreis.

•    WIR-Koordination: Die Stelle  der WIR-Koordinationskraft wird aus den Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert.  Die Aufgaben der WIR-Koordinatorin sind Aus- und Aufbau einer Willkommens- und Anerkennungskultur, die Unterstützung der interkulturellen Öffnung der Verwaltung sowie die Einrichtung eines regionalen Integrationsmanagements und die Entwicklung von Konzepten. Die Vernetzung mit allen kommunalen Akteuren auf dem Gebiet der Integration, wie den kommunalen Integrationsbeauftragten, ist hier von besonderer Bedeutung.


B)    Inklusion

•    Inklusion an Schulen (Hessischen Kultusministerium): Inklusion ist eine Entwicklungsaufgabe, die in die ständige Qualitätsentwicklung jeder Schule eingebettet ist. Schulen mit einer inklusiven Schulkultur sind bestrebt, alle Schülerinnen und Schüler, die sie aufgenommen haben, bestmöglich zu fördern, sie bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen und ihnen dadurch die aktive und gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.

 •    UN-Behindertenrechtskonvention: Das „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ (Convention on the Rights of Persons with Disabilities – CRPD) ist ein Menschenrechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, das am 13. Dezember 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen wurde und am 3. Mai 2008 in Kraft getreten ist. Die UN-Behindertenrechtskonvention beinhaltet – neben der Bekräftigung allgemeiner Menschenrechte auch für behinderte Menschen – eine Vielzahl spezieller, auf die Lebenssituation behinderter Menschen abgestimmte Regelungen.

•    Dieses „Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ sowie das dazugehörige Zusatzprotokoll wurden von Deutschland als einem der ersten Staaten am 30. März 2007 unterzeichnet. Seit dem 26. März 2009 sind die sogenannte UN-Behindertenrechtskonvention(UN-BRK) und das Zusatzprotokoll für Deutschland verbindlich.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite der Staatlichen Koordinierungsstelle der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung, Frau Verena Bentele.

C)    Gleichstellung

•    Die Grundlage der Gleichstellungsarbeit ist im Artikel 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland verankert. Danach sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich und Männer und Frauen gleichberechtigt.   

 •    Nach § 4 a der Hessischen Landkreis Ordnung (HKO) ist die Verwirklichung des Verfassungsauftrages der Gleichberechtigung von Frau und Mann auch eine Aufgabe der Landkreise.

•    Eine weitere Grundlage des Handelns der Gleichstellungsbeauftragten bestimmt das  Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

Ziel dieses Gesetzes ist es, Benachteiligungen aus Gründen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

•    Wichtige Schritte auf dem Weg zur Gleichstellung im Vogelsbergkreis sind:

      - die stetige Verbesserung der  Vereinbarkeit von Familie und Beruf

      - der Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten in der Region

      - gute Bildungs- und Qualifizierungsangebote

      - gleicher Lohn für gleiche Arbeit

      - der Ausbau der Mobilität im Alltag 

Hier erhalten Sie weitere Hinweise:

Bündnis für Familie im Vogelsbergkreis      

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend