Anspruch auf Einbürgerung gem. §10 Staatsangehörigkeitsgesetz

 

  • Sie besitzen zum Zeitpunkt der Einbürgerung ein unbefristetes Aufenthaltsrecht (z.B.Niederlassungserlaubnis, Erlaubnis Daueraufenthalt-EG oder freizügigkeitsberechtigter Unionsbürger; oder eine Aufenthaltserlaubnis, die zum Zweck des dauerhaften Aufenthalts ausgestellt worden ist - bitte nachfragen, ob eine Einbürgerung mit Ihrer Aufenthaltserlaubnis möglich ist)

  • Sie haben seit 8 Jahren Ihren gewöhnlichen rechtmäßigen Aufenthalt in Deutschland (bei der erfolgreichen Teilnahme an einem Integrationskurs verkürzt sich diese Frist auf 7 Jahre)

  • Sie können Ihren Lebensunterhalt für sich und Ihre Familie ohne Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II bestreiten (Ausnahme: Sie haben die Inanspruchnahme der öffentlichen Mittel nicht selbst zu vertreten - die entsprechenden Nachweise sind vorzulegen)

  • Sie haben ausreichend Deutschkenntnisse (z.B. Zertifikat Deutsch – Niveau B1, erfolgreiche Teilnahme am Sprachkurs im Rahmen des Integrationskurses oder Deutscher Schulabschluss)

  • Sie haben Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung, sowie Lebensverhältnisse in Deutschland (Einbürgerungstest oder Deutscher Schulabschluss)

  • Sie sind nicht wegen einer Straftat verurteilt

  • Sie bekennen sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetztes der Bundesrepublik Deutschland   

  • Sie sind bereit Ihre alte Staatsangehörigkeit aufzugeben, bzw. zu verlieren (davon gibt es Ausnahmen - bitte fragen Sie nach Ihrer Staatsangehörigkeit)

Ehegatten können bereits nach 4 Jahren rechtmäßigen Aufenthalt in Deutschland mit eingebürgert werden, wenn die Ehe mindestens seit zwei Jahren im Bundesgebiet Deutschland besteht - bitte fragen Sie nach!