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Erich Ruhl-Bady, Presse/Kommunikation
Kreisverwaltung des Vogelsbergkreises
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Die Rettungswagen sind jetzt schneller am Einsatzort

23.01.2017 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie schnell ist der Rettungswagen am Einsatzort? Eine für die Bürgerinnen und Bürger – gerade im ländlichen und großflächigen Vogelsbergkreis – sehr wichtige Frage, mit der sich die Kreisverwaltung als Träger des Rettungsdienstes deshalb in den letzten vier Jahren sehr intensiv auseinandergesetzt hat.

Zum Jahresbeginn 2017 zeigt der Blick in die Statistik der Zentralen Leitstelle der Vogelsbergkreises: Die Zahlen sind um 18 Prozent besser als vor 4 Jahren. Die Versorgungsqualität konnte deutlich gesteigert werden. Denn auf Veranlassung der  Kreisverwaltung wurden Abläufe verbessert sowie Strukturen optimiert. Und vor allem: zusätzliche Rettungswachen wurden im Sommer 2016 in Herbstein und Kirtorf eingerichtet. Darüber hinaus wurde in Lauterbach und in Alsfeld jeweils ein Rettungswagen zusätzlich stationiert. Ich bin sehr glücklich über diese deutliche Verbesserung der Vorhalteerhöhung und der Bereitschaftsstunden zum Wohle der Menschen, deren Sicherheit dadurch erhöht wird.

Die getroffenen Maßnahmen zeigen Wirkung. Erreichten die von der Leitstelle koordinierten Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge im Jahr 2013 nur zu 67 Prozent eine Hilfsfrist von 10 Minuten, so hat sich dieser Wert bereits 2015 um 10 Prozent auf 77 Prozent und bis Ende 2016 nochmals um weitere 8 Prozent auf jetzt 85 Prozent verbessert.

Es hat sich als strategisch richtig erwiesen, Defizite klar zu erkennen und bereits ab Anfang 2013 viele Weichen gleichzeitig neu zu stellen: verbesserte Ablauforganisation, neue Hard- und Software, mehr Personal in der Leitstelle, bessere Ablauf-Überwachung und -Auswertung und nicht zuletzt mehr Rettungswachen mit insgesamt mehr Fahrzeugen.

Ich bin sehr froh darüber, dass gerade bei dieser Strukturausweitung die Krankenkassen zuverlässig an der Seite des Landkreises standen und zum Wohle der Bevölkerung des ländlichen Raums, der aufgrund seiner Topographie im Hinblick an die Versorgung mit rettungsdienstlichen Leistungen naturgemäß besondere Schwierigkeiten bietet, engagiert mitwirkten.

Für die 19 Städte und Gemeinden des Vogelsbergkreises stehen nun 19 Fahrzeuge an 13 Standorten zur Verfügung (16 Rettungswagen und 3 Notzart-Einsatz-Fahrzeuge). Von der Leitstelle in der Kreisverwaltung aus werden diese 19 Fahrzeuge koordiniert. Die größten Rettungswachen gibt es in Lauterbach und Alsfeld, wo zwei bzw. drei Rettungswagen stationiert sind (ergänzt um jeweils einen Notarztwagen).

Weitere 11 Rettungswachen mit jeweils einem Rettungswagen gibt es in Grebenhain, Freiensteinau, Schlitz, Grebenau, Mücke-Nieder-Ohmen, Feldatal-Köddingen, Homberg, Schotten, Kirtorf, Herbstein und Ulrichstein (in Ulrichstein steht der dritte Notarztwagen im Landkreis).