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Zum Internationalen Tag der Pflege: Arbeitsgruppe Pflegefachkräftemangel präsentiert Broschüre "Wege in die Pflegeausbildung"

12.05.2016 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Sie alle haben an der Broschüre "Wege in die Pflegeausbildung" mitgewirkt: Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Pflegefachkräftemangel. Dazu gehören Thomas Müller (Vogelsberger Pflegeakademie) und Kathrin Kleine (Eichhof Krankenhaus Lauterbach), Anke Buchner (Haus Margarete, Lauterbach), Carola Braika (Haus am Gleenbach, Kirtorf), Christian Schick (Diakoniestation Hoher Vogelsberg), Julian Zimmer (Haus Sonnenblick, Schotten), Thomas und Heinrich Kauck (Pflegedienst Kalinka, Grebenhain), Peter Rahm (Pflegebegleiterinitiative Vogelsberg), Ewald Hofmann (Dialysepatienten und Transplantierte Mittelhessen) sowie Karla Sauer (Agentur f. Arbeit) und Michael Richter (Kommunales Jobcenter KVA). Vorne (v.l.) die Leitung der Arbeitsgruppe: Monique Abel (Pflegestützpunkt), Dr. Sigrid Stahl (Fachstelle Gesundheitliche Versorgung) und Sandra Obenhack (Familienbündnis). Foto: Gaby Richter, Pressestelle Vogelsbergkreis

Pflegerische Berufe werden auch in Zukunft gefragt sein – wegen des demografischen Wandels vielleicht so sehr wie nie zuvor. Gegen den Fachkräftemangel sind die Fachstelle Gesundheitliche Versorgung, der Pflegestützpunkt und das Familienbündnis gemeinsam mit den Experten der Vogelsberger Pflegeakademie, der Krankenhäuser sowie stationären und mobilen Pflegeeinrichtungen aktiv geworden: Ergebnis ist die Broschüre „Wege in die Pflegeausbildung“.

Auf einer Pressekonferenz haben Landrat Manfred Görig, Frau Dr. Sigrid Stahl (Fachstelle Gesundheitliche Versorgung) und Monique Abel (Pflegestützpunkt) über die gesellschaftspolitische Relevanz des Themas sowie zum Hintergrund der gelungenen Zusammenarbeit informiert. 

Die Broschüre ist kostenfrei und kann bestellt werden unter 06641 977-0.

Ein paar Fakten:

  • Jährlich findet am 12. Mai in Erinnerung an Florence Nightingale, einer Pionierin der modernen Gesundheits- und Krankenpflege, der „International Nurses Day“ statt.
  • In den kommenden Jahren stellt die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung eine Herausforderungen dar.
  • Die Gründe hierfür leiten sich wesentlich aus dem demografischen Wandel ab (Anstieg der Lebenserwartung bei gleichzeitiger Abnahme der Geburtenrate).  
  • Die Auswirkungen des demografischen Wandels betrifft die Pflege in doppelter Weise: einerseits sinkt das Arbeitskräftepotential, andererseits steigt der Bedarf an professioneller Pflege.
  • Im hohen Alter steigt die Wahrscheinlichkeit von degenerativen Beeinträchtigungen, Funktionseinschränkungen, chronischer Krankheit, Multimorbidität und Pflegebedürftigkeit.
  • Derzeit sind rund 2,7 Millionen Menschen pflegebedürftig. Laut Prognosen wird diese Zahl im Jahr 2020 auf rund 2,9 Millionen ansteigen; im Jahr 2030 werden rund 3,4 Millionen Menschen pflegerische Unterstützung benötigen und im Jahr 2060 wird mit 4,7 Millionen Pflegbedürftigen gerechnet.
  • Im Vogelsbergkreis wird bis 2030 mit einer Zunahme der über 80-jährigen von ca. 20% gerechnet. Gleichzeitig wird mit einer Zunahme pflegbedürftiger Personen im gleichen Zeitraum von 14% ausgegangen.
  • Eine Modellrechnung des Statischen Bundesamtes und des Bundesinstituts für Berufsbildung (2010) geht davon aus, dass im Jahr 2025 rund 152.000 Beschäftigte in der Pflegeberufen fehlen werden – dies entspricht etwa 112.000 Pflegevollkräften. Den Modellrechnungen zufolge stehen im Jahr 2025 einem Bedarf von 940.00 Pflegevollkräften lediglich rund 828.00 Pflegevollkräfte auf der Angebotsseite gegenüber.
  • Diese Problematik war Thema im Bündnis für Familie, Handlungsfeld Gesundheit und Pflege. Hieraus hat sich eine Arbeitsgruppe „Pflegefachkräftemangel“ gebildet.
  • Ziel der Arbeitsgruppe war es, mit der Entwicklung eines Wegweisers für den Bereich Pflege die Attraktivität der Berufes steigern zu können und potentielle Interessenten über die verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten bzw. Qualifizierungsmaßnahmen zu informieren.
  • Zielgruppe der Broschüre: Schüler und Schülerinnen, Wieder- oder Quereinsteiger in den Beruf bzw. eine Ausbildung, alle Menschen, die sich einen Tätigkeit im pflegerischen Bereich vorstellen können
  • Inhalt der Broschüre: Darstellung des Berufsbildes; Erfahrungsberichte von Auszubildenden der Pflege; Darstellung der Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten, die im Vogelsbergkreis angeboten werden, Fördermöglichkeiten; Ausbildungsbetriebe
  • Mitglieder der Gruppe waren: Vertreter der Vogelsberger Pflegeakademie, der Krankenhäuser, der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, der Agentur für Arbeit, der Kommunalen Vermittlungsagentur, des Pflegestützpunktes, der Fachstelle für Gesundheitliche Versorgung und Ehrenamtliche.

REDE Landrat Görig zur Eröffnung der Pressekonferenz

Meine sehr geehrten Damen und Herren der Presse, Sehr geehrte Frau Abel, Sehr geehrte Frau Dr. Stahl, Sehr geehrter Herr Herget und sehr geehrte Mitglieder der Arbeitsgruppe Pflegefachkräftemangel,

ich darf Sie alle ganz herzlich zu dieser in ihrem Format etwas ungewöhnlichen Pressekonferenz begrüßen. Aber das Thema um das es heute gehen soll erfordert geradezu eine neue Form. Besonders ist der heutige Tag darüber hinaus auch noch, da heute der Internationale Tag der Pflegenden ist. Dieser Tag erinnert uns an die  besondere Rolle, die die Pflegende in der gesundheitlichen Versorgung wahrnehmen.

Pflege ist unverzichtbar für Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung – wir alle wissen dies aus unserer persönlichen Erfahrung. Mehr noch ist professionelle Pflege ganz wesentlich für das Funktionieren und die Effektivität unseres Gesundheitssystems – schließlich stellen die Pflegenden die größte Berufsgruppe innerhalb des Gesundheitssystems dar. Sie aber nicht nur aufgrund der Quantität unverzichtbar für die gesundheitliche Versorgung, sondern vor allem auch aufgrund ihrer qualitativ hochwertigen Arbeit. Beruflich Pflegende haben unmittelbaren Kontakt zu den Menschen, die Hilfe benötigen – sie sind Ansprechpartner und bieten Unterstützung in allen Lebenssituationen. Pflegefachpersonen übernehmen eine große Verantwortung und ihre wichtige Rolle verdient Respekt und Wertschätzung.

Eben weil Pflege eine zentrale gesellschaftliche Funktion erfüllt, ist sie auch unmittelbar mit den gesellschaftlichen Entwicklungen konfrontiert. Es gibt wohl kaum einen anderen Bereich, der so unmittelbar die Auswirkungen des demografischen Wandels spürt, wie die Pflege. Die demografische Entwicklung hin zu einer höheren Lebenserwartung verbunden mit einer niedrigen Geburtenrate führt zu einer veränderten Altersstruktur der Bevölkerung. In der Folge steigt der Bedarf an Gesundheitsleistungen, da ältere Menschen häufiger erkranken oder gar an mehreren Krankheiten gleichzeitig leiden. Dabei trifft der demografische Wandel die Pflege in doppelter Weise. Mit der Alterung der Bevölkerung steigt die Nachfrage an professioneller Pflege. Zugleich sinkt das Arbeitskräftepotenzial, aus dem der Bedarf nach Pflegefachkräften gedeckt werden kann. Darauf wird Frau Dr. Stahl noch genauer eingehen.

Diese Entwicklungen sind nicht neu  - sie betreffen unsere Gesellschaft insgesamt – und sie betreffen uns auch ganz konkret im Vogelsbergkreis. Wir haben die Bedeutung des Themas erkannt und nehmen uns diesem an – mit der Fachstelle Gesundheitliche Versorgung, dem Pflegestützpunkt und dem Bündnis für Familie.  Ich freue mich ganz besonders, dass sich diese drei Institutionen zusammengetan haben und sich des wichtigen Themas  Pflege und Pflegefachkräftemangel angenommen haben. Es ist nicht selbstverständlich, dass der tatsächlich existierende Handlungsdruck auch zu einer guten Zusammenarbeit zwischen den Fachleuten führt.

Mehr noch haben wir im Vogelsbergkreis mit dem Bündnis für Familie eine Plattform, die  partei-, konfessions-, themen- und generationsübergreifend Experten aus der Kreisverwaltung, der Wirtschaft, der Wohlfahrtsverbände, der Kirchen und vor allem auch ehrenamtlich tätige Bürger und Bürgerinnen zusammenbringt. Ein Ergebnis dieser gelebten Vernetzung ist die Broschüre  „Wege in die Pflegeausbildung“, die im Folgenden genauer von Herr Müller vorgestellt wird. 

Das Ergebnis ist nicht nur sehens- und lesenswert – es drückt auch eine Stärke, die den Vogelsbergkreis ausmacht aus: Nicht nur über die Dinge zu reden oder zu klagen, sondern auch Taten folgen lassen.

Ich möchte mich bei allen, die an dieser Broschüre mitgewirkt haben bedanken:

Den Experten der Vogelsberger Pflegeakademie, der Krankenhäuser, der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, der Agentur für Arbeit, der Kommunalen Vermittlungsagentur, des Pflegestützpunktes, der Fachstelle für Gesundheitliche Versorgung, Ehrenamtliche und Frau Gaby Richter, die für das Layout und die grafischen Umsetzung zuständig war.

Bitte verstehen sie diesen Dank nicht  nur als Floskel, sondern als meine ehrlich empfundene Anerkennung für ihre wertvolle Arbeit! Besonders ermutigend finde ich, dass die Arbeitsgruppe unter Leitung von Frau Abel und Frau Dr. Stahl bereits beschlossen hat weiterzuarbeiten. Dies spricht für das hohe Engagement der Mitglieder– denn diese Arbeit wird ja von allen Beteiligten zusätzlich zu ihrem „normalem Tagesgeschäft“ geleistet.

Ich hoffe nun, dass diese Broschüre in viele Hände gelangt und den Lesern und Leserinnen eine nützliche Orientierungshilfe auf ihrem ganz persönlichen „Weg in die Pflege“ ist.


REDE Dr. Sigrid Stahl

Sehr geehrter Herr Landrat Görig, Sehr geehrte Damen und Herren der Presse, liebe Mitglieder der Arbeitsgruppe,

ich darf Sie ebenfalls alle herzlich begrüßen und mich dafür bedanken, dass sie alle zur Präsentation unserer Broschüre zu Möglichkeiten der Pflegeausbildung im VBK gekommen sind. 

Herr Landrat Görig hat mir zum Glück gleich ein Stichwort genannt, so dass ich gar nicht lange nach einer Überleitung suchen muss.

Heute ist der Internationale Tag der Pflegenden. Zum Gedenken an Florence Nightingale, einer Pionierin der modernen Gesundheits- und Krankenpflege, wird jährlich am 12. Mai – an ihrem Geburtstag - der Tag der Pflege begangen. Der International Council of Nurses – ein Zusammenschluss von weltweit 130 Berufsverbänden der Pflege – definiert für jedes Jahr ein spezifisches Motto – für dieses Jahr lautet es: „Improving Health Systems`Resilience“ – in der deutschen Übersetzung „Professionelle Pflege – Macht das Gesundheitssystem belastbar“.

Worum soll es gehen? In den vom ICN veröffentlichten Handbuch zum Thema geht es um die verschiedenen Möglichkeiten, wie Pflegefachpersonen ihren Beitrag dazu leisten können, starke und belastbare Gesundheitssysteme zu unterstützen und zu entwickeln. Weiter heißt es: „ Mit jeder Entscheidung, die sie in ihrem Beruf treffen, können sie Effizienz und Effektivität des gesamten Systems beeinflussen.“ Vor dem Hintergrund unseres Themas heute  lässt sich ergänzen: Bereits mit der Entscheidung einen pflegerischen Beruf zu wählen, beeinflussen Pflegende das Gesundheitssystem.

Herr Görig hat bereits auf die wichtige gesellschaftliche Funktion hingewiesen, die berufliche Pflegende täglich übernehmen. Zunehmend werden die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Pflege deutlich. So hat sich die Lebensphase Alter insgesamt ausgedehnt und gleichzeitig ausdifferenziert. Unter pflegerischen Gesichtspunkten ist diese Entwicklung deshalb von Belang, weil sie zugleich mit einer Ausdifferenzierung der gesundheitlichen Problemlagen im Alter einhergeht. Verläuft das „junge Alter“ bereits heute relativ beschwerdefrei, so steigt im hohen und höchsten Alter die Wahrscheinlichkeit von degenerativen Beeinträchtigungen, Funktionseinschränkungen, chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit.

Die Anzahl pflegebedürftiger Menschen ist bundesweit zwischen 1999 und 2013 von zwei auf 2, 6 Millionen angestiegen. Sind derzeit rund 2, 7 Millionen Menschen durch Pflegende versorgt, wird diese Zahl im Jahr 2020 auf rund 2,9 Millionen ansteigen –und im Jahr 2030 werden rund 3,4 Millionen Menschen pflegerische Unterstützung benötigen. Wenn man weiter davon ausgeht, dass in den kommenden Jahrzehnten die alters- und geschlechtsspezifischen Pflegequoten gleich bleiben wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2060 auf 4,7 Millionen ansteigen. Damit wären sechs Prozent der Bevölkerung pflegebedürftig - ein doppelt so hoher Anteil wie heute. Im Vogelsbergkreis wird bis 2030 mit einer Zunahme der über 80-jährigen von ca. 20% gerechnet. Gleichzeitig wird mit einer Zunahme pflegbedürftiger Personen im gleichen Zeitraum von 14% ausgegangen.

Mit der Alterung der Gesellschaft steigt die Nachfrage nach professioneller Pflege. Ablesbar ist dies z. B. wenn man sich die Entwicklung der Altenpflege in den letzten Jahren vor Augen führt: Die Zahl der Altenpflegefachkräfte in ambulanten und in Pflegeheimen hat sich zwischen 1999 und 2013 um 108% erhöht, die Zahl aller in der Altenpflege Beschäftigten ist im selben Zeitraum um über 60 % auf rund 1.005.000 gestiegen (Pflegestatistik 2013). Trotz dieses enormen Zuwachses fehlen bereits heute in den Pflegeberufen Fachkräfte – und wie wir gerade gehört haben impliziert der demografische Wandel einen noch höheren Bedarf an Pflegfachkräften in den kommen Jahren.

Prognosen hierzu wurden von verschiedenen Forschungsinstituten erstellt –ihre Ergebnisse sind abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, wie z. B. Bevölkerungsentwicklung und der tatsächlichen Pflegefallhäufigkeit oder Ersatzbedarf durch Ausscheiden aus Altersgründen, Unterbrechungszeiten/Verweildauer im Beruf. Eine Modellrechnung des Statischen Bundesamtes und des Bundesinstituts für Berufsbildung geht davon aus, dass im Jahr 2025 rund 152.000 Beschäftigte in der Pflegeberufen fehlen werden – dies entspricht etwa 112.000 Pflegevollkräften. Den Modellrechnungen zufolge stehen im Jahr 2025 einem Bedarf von 940.00 Pflegevollkräften lediglich rund 828.00 Pflegevollkräfte auf der Angebotsseite gegenüber.

Wie hat man sich das für unsere Region vorzustellen? Dazu hat Frau Kathrin Keine, Pflegedirektorin des Eichhof Krankenhauses uns netterweise einige Zahlen zur Verfügung gestellt – sie vermitteln die Dimension der beschriebenen Entwicklungen für den VBK. Im Eichhof Krankenhaus in Lauterbach:  bis 2032 insgesamt 90 Vollkräfte das gesetzliche Rentenalter erreichen. Hinzu kommen pro Jahr etwa 25-30 Stellenreduktionen, Elternzeitpausen oder Kündigungen aus privaten oder gesundheitlichen Gründen. Jährlich schließen im Gegenzug etwa acht bis zehn Auszubildende mit der Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger ihre Ausbildung am Krankenhaus Eichhof erfolgreich ab, von denen sich aber wiederum nur ca. 50% für eine Stelle im Vogelsbergkreis bewerben. Eine ähnliche Entwicklung ist in der Altenpflege und ambulanten Pflege im Vogelsbergkreis zu verzeichnen.

Vor diesem Hintergrund hat sich der Arbeitskreis Pflegefachkräftemangel aus dem Handlungsfeld Gesundheit und Pflege des Bündnisses für Familie gegründet. Gemeinsam sollte nach Möglichkeiten gesucht werden, wie Fachkräfte für die Pflege im Vogelsbergkreis gewonnen werden können. Ganz bewusst lag der Fokus der Arbeitsgruppe von Beginn an auf den Möglichkeiten, die im Vogelsbergkreis umsetzbar sind. So entschied sich die Gruppe dazu, die verschiedenen Wege der Pflegeausbildung im Vogelsbergkreis in einer Broschüre darzustellen. Inhaltlich sollten zum einem der Pflegeberuf selbst, zum anderem die Ausbildungsmöglichkeiten potentiellen Interessierten vorgestellt werden. Im Verlauf der Treffen wurde deutlich, dass gerade bei dem Thema Fachkräfte die Expertise von Vertreter der Agentur für Arbeit und des Kommunalen Jobcenters die Arbeitsgruppe gewinnbringend ergänzen können. So konnten die Aspekte Fördermöglichkeiten, Bildungsgutschein in die Broschüre integriert werden – dies  wird im Anschluss Herr Müller ausführlicher erläutern.

Resümierend lässt sich festhalten, dass die Mitglieder der Arbeitsgruppe mit einem hohen Engagement gearbeitet haben, zahlreiche Arbeitsstunden investiert haben. Gewinnbringend konnten ganz im Sinne der von Herr Görig angesprochenen gelebten Vernetzung Synergien genutzt werden. Trotz der unterschiedlichen Arbeitszusammenhänge haben die Beteiligten kontinuierlich an dem übergeordneten Ziel, der Sicherstellung der pflegerischen Versorgung im Vogelsbergkreis, gearbeitet. Dies spricht für einen hohen Grad an Professionalität.

Herr Görig hat es bereits angesprochen – die Arbeitsgruppe ist hoch motiviert weiterzuarbeiten, .es wurde sogar schon über neue Projekte nachgedacht. Wir werden dazu auch diejenigen einladen, die bei der 2. Vogelsberger Gesundheitskonferenz ihre Bereitschaft zur Mitarbeit signalisiert hatten. So können die verschiedenen Initiativen zur Sicherstellung der gesundheitlichen/ pflegerischen Versorgung im Vogelsbergkreis gebündelt werden und weitere Schritte in Angriff genommen werden.

Thomas Müller, Vogelsberger Pflegeakademie, präsentiert die Broschüre