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Der alte Güterbahnhof in Alsfeld: Stylische Location für Kunst und Kultur, Hochzeiten und Modeschauen

23.06.2017 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Blick in eine ganz besondere „Mehrzweckhalle“ – den alten Güterbahnhof in Alsfeld (v. l.): Baudezernent Dr. Jens Mischak, Frank Galfe (Eigentümer), Marion Etzold (Amt für Bauen und Umwelt) und Architekt Peter Dörge. Fotos: Gaby Richter

Ein Veranstaltungsort mit viel Flair

Folgt man am Alsfelder Bahnhof ein stückweit den Gleisen, steht man schon bald auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs, das Frank Galfe 2013 von der Deutschen Bahn erworben hat. Wenn man dann ein paar Stufen erklommen hat und durch eines der großen Tore die Güterbahnhofshalle betritt, könnte man sich ebenso gut in Hamburg oder Berlin oder Frankfurt befinden: In einer stylischen großen Halle mit dem Charme einer alten Fabrik- oder Industrieanlage, knapp sechs Meter hoch und mit Blick auf das Gebälk unterm Dach. In diesem ausgefallenen Ambiente können jetzt Hochzeiten gefeiert werden, Ausstellungen gezeigt oder Kulturveranstaltungen besucht werden.

Baudezernent Dr. Jens Mischak wollte diese neue „Mehrzweckhalle“ – so die amtliche Bezeichnung – gerne persönlich in Augenschein nehmen, nachdem nun eine unbefristete Baugenehmigung vorliegt. „Das hat Flair“, kommentierte er, und „das hatte ich mir ganz anders vorgestellt.“ Frank Galfe führt sichtlich stolz „seine“ Halle vor, zeigt dem Dezernenten und der Fachfrau aus dem Bauamt, Marion Etzold, auch seine elegant-coole Toilettenanlage im Keller und die gemütliche Lounge auf der Terrasse. Mit dabei auch der Architekt Peter Dörge, der das Projekt begleitet hat und von der Sicherheit des Veranstaltungsortes überzeugt ist. Nach Ablauf der Anfang 2015 erteilten, befristeten Baugenehmigung wurde im April dieses Jahres ein neuer Bauantrag für eine dauerhafte Nutzung eingereicht, Inhalt: „Umnutzung ehemalige Güterbahnhofshalle zu einer Mehrzweckhalle“, ausgelegt für Veranstaltungen bis maximal 200 Personen.

„Dadurch handelt es sich nicht mehr um eine Versammlungsstätte und damit auch nicht mehr um einen Sonderbau“, erläuterte Marion Etzold, „die brandschutztechnische Ausstattung des Gebäudes übersteigt jetzt sogar teilweise die Anforderungen der Hessischen Bauordnung.“ Für den Weiberfasching gab es damals eine Sondergenehmigung. Und auch zukünftig können Einzelgenehmigungen nötig sein, nämlich immer dann, wenn deutlich größere Veranstaltungen mit mehr als 200 Gästen durchgeführt werden.

Demnächst soll die Halle wieder eine Ausstellung des Kunstvereins beherbergen, kündigt Frank Galfe an, „so etwa zwei bis drei Veranstaltungen im Monat haben wir hier, im Herbst dann wieder eine Modenschau“. Und an Ideen und Unternehmungslust fehlt es nicht: Eine davon ist zum Beispiel die, dass die verwendeten Dekoartikel auch in seinem Modegeschäft Campus verkauft werden. „Wenn ich jetzt meinen 40. Geburtstag hier feiern wollte, was müsste ich tun?“, fragt Dr. Mischak. Die Antwort: Frank Galfe kontaktieren, den Termin klären, dann vielleicht eine Begehung der Location bei der alles weitere besprochen würde – vom Caterer bis zum Feuerwerk, alles was zum Event gehört.

Blick von der Bühne in die Halle

Paletten haben hier verschiedene Funktionen: Raumteiler oder Theke

Im Vorraum der Toilettenanlagen im Keller des Gebäudes