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Cassy & Co. begeisterten mit Herz, Charme und Können

27.03.2017 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Die Mannschaft der „Therapiehunde Osthessen“ (v. l.): Alwin Bischof mit Rüde Hakon, Heike Leitsch mit ihren Collies Cassy, Fenja, Kim und Bly, Melanie Erdogan (Hundepsychologin und Ausbilderin), Marion Heimpel mit der Hündin Kuga, Karin Kimpel mit Hündin Leni und Melissa Redzic mit Sky. Fotos: Gaby Richter

Therapiehunde Osthessen beim Treffen von Pflegestützpunkt und Ehrenamt im Lauterbacher Kreishaus

Collie-Dame Cassy war die erste Therapiehündin von Heike Leitsch, mit ihr hat alles angefangen. Inzwischen ist die Mannschaft der „Therapiehunde Osthessen“ um einiges gewachsen, im April steht die Vereinsgründung an. Zusammen mit ihren Hundekolleginnen und -kollegen gaben Cassy und Co. beim Treffen von Pflegestützpunkt Vogelsbergkreis und ehrenamtlich Tätigen verschiedener Selbsthilfegruppen und Nachbarschaftshilfen eine Kostprobe ihres Könnens.

Aufregung oder gar Berührungsängste kennen die Hunde nicht – ganz im Gegenteil: Brav schreiten sie die Runde der Anwesenden ab, sagen auf Kommando „Guten Tag“ mit einem Pfotenschlag, holen Bälle und sogar Kleidungsstücke nach Ansage oder ziehen Socken aus. Auch auf den Schoß lassen sie sich nehmen und genießen die Streicheleinheiten.

„Therapiehunde müssen eine hohe Reizschwelle haben, nicht jeder Hund ist dafür geeignet“, erklärt Heike Leitsch. Im möglichst jungen Alter findet schon ein Eignungstest statt, bei dem sich entscheidet, ob die Ausbildung zum Therapiehund sinnvoll ist. „Ein ganz wichtiges Kriterium ist, dass sich der Hund problemlos von Fremden anfassen lässt“, so Leitsch, „er darf nicht gleich zuschnappen, wenn ihn jemand falsch anfasst oder am Ohr zieht.“ Rund drei Jahre dauert die Ausbildung zum Therapiehund. Melanie Erdogan ist Hundepsychologin und Besitzerin der Hundeschule zum Wolfsblick, sie begleitet die Mensch-Hund-Teams durch die Ausbildung.

Einige der Hunde sind derzeit noch Azubis und laufen mit den erfahreneren Hunden mit, wenn sie einen Einsatz haben: Für etwa eine Stunde machen sie dann zum Beispiel Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen Freude mit ihrer Anwesenheit. „Es macht so viel Spaß zu sehen, wie die Menschen sich an den Hunden erfreuen, mit ihnen spielen und sogar ihre Scheu verlieren und sie streicheln“, berichtet Marion Heimpel.

Die „Therapiehunde Osthessen“ und ihre Frauchen und Herrchen machen diese Besuche übrigens ehrenamtlich, egal ob in Pflegeeinrichtungen oder in Privathaushalten. Wer sie kennenlernen möchte: Am 25. April findet um 18 Uhr die Vereinsgründung in Rimlos statt.

Kontakt: Therapiehunde Osthessen, Heike Leitsch, w.leitsch(at)t-online.de.

Fenja und Kim folgen Heike Leitsch aufs Wort – hier sagen sie reihum „Guten Tag“

Kuka ist noch Azubi, lässt sich aber auch schon gerne auf den Schoß nehmen