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Röntgen und Gelenkspiegelungen auf Top-Niveau - Landrat besichtigt im Kreiskrankenhaus Alsfeld Neuanschaffungen aus KIP-Mitteln

06.03.2017 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Der Ärztliche Leiter im Kreiskrankenhaus Dr. Arno Kneip führte die neuen Geräte vor: Mit neuester HD-Technik für schärfere und hochaufgelöste Bilder von einer Gelenkspiegelung ist der neue Arthroskopieturm ausgestattet. Fotos: Gaby Richter

„Ein Quantensprung in Sachen Technik und Patientensicherheit“

Im vergangenen Jahr hatte Landrat Manfred Görig einen Scheck über rund 1,9 Mio. Euro ans Kreiskrankenhaus Alsfeld überreicht; dieses Geld aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) des Landes war für die Anschaffung neuer Medizintechnik bestimmt. Und diese ist jetzt im Krankenhaus angekommen, in Form eines Arthroskopieturmes und einer neuen Röntgenanlage – zwei große Neuanschaffungen, die der Landrat vor Ort in Augenschein nehmen konnte. „Das ist ein Quantensprung in Sachen Technik und Patientensicherheit“, war der Eindruck des Landrats nach der Besichtigung und den Erklärungen des Ärztlichen Leiters Dr. Arno Kneip.

Dr. Kneip präsentierte voller Begeisterung den Arthroskopieturm, der rund 60.000 Euro gekostet hat und mit dem Gelenkspiegelungen durchgeführt werden. „Wir verfügen jetzt über die neueste HD-Technik und erhalten schärfere und hochaufgelöste Bilder von einer Gelenkspiegelung, egal ob Knie-, Schulter-, Hüft-, Ellenbogen oder auch Sprunggelenk“, zählt der Ärztliche Leiter auf. Entscheidend sei dabei auch ein besseres Pumpensystem, das mit weniger Druck arbeitet und für bessere Sicht sorgt. Mit dem erfreulichen Ergebnis, dass sich die Operationsdauer deutlich verkürzt, was wiederum für die Patienten eine kürzere Narkose bedeutet. „Das Gerät bringt uns auf das Niveau der Topkliniken“, konstatiert er.

Auch mit der neuen Röntgenanlage (Investitionsumfang 250.000 Euro) habe man „einen Sprung ins neue Jahrtausend und die Digitaltechnik“ gemacht, erklärten Geschäftsführer Sassan Pur und Dr. Kneip. Insgesamt habe man im Haus jetzt zwei feste und ein mobiles Röntgengerät. Mit der neu installierten Anlage gehören die Kassetten und Entwicklung der Folien ab sofort der Vergangenheit an: „Wir können jetzt schneller und mit weniger Strahlung röntgen“, freut sich auch der Leiter der Abteilung, Burkhard Gläser. Auf einem großen Speichermedium erhält man ohne den Umweg des Folienentwickelns hoch aufgelöste digitale Dateien, die sofort am Bildschirm begutachtet werden können. Gerade erfolgt die TÜV-Abnahme, in der nächsten Woche finden schon die Schulungen mit „Live-Anwendungen“ statt.

Der Landrat im Fadenkreuz des Röntgengerätes, daneben Dr. Runkel und Burkhard Gläser (li., Leitung der Röntgenabteilung).