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Bewerbungsfrist für den mittelhessischen Bildungspreis bis zum 10. Februar 2017 verlängert

06.02.2017 Von: Regionalmanagement Mittelhessen

Regionalmanagement fördert mit dem MINTmit-Preis den Nachwuchs in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

Mittelhessen (2. Februar 2017). Die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) verlängert die Frist für den mittelhessischen Bildungspreis für Projekte aus der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Bis Ende Januar sind bereits einige Bewerbungen eingetroffen, fast noch mehr Antragsteller haben aber um Fristverlängerung gebeten. Damit alle die gleichen Chancen haben, können noch bis zum Freitag, 10. Februar 2017 Anträge eingereicht werden. Alle Informationen Der MINTmit-Preis können unter www.mittelhessen.eu/mintmit abgerufen werden. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert, das Preisgeld stiftet die Schunk Group.

Das Regionalmanagement und sein Netzwerk Bildung wollen mit dem zum dritten Mal ausgeschriebenen Wettbewerb die Begeisterung für MINT-Fächer und deren Weitergabe fördern, wie RMG-Geschäftsführer Jens Ihle jetzt in Gießen sagte. Der alle zwei Jahre vergebene „MINTmit“-Preis soll Projekte in diesem Bereich sichtbar machen und zur Nachahmung anregen. -Die Ausschreibung findet mit Unterstützung der in Heuchelheim ansässigen Schunk Group statt, die als Sponsor das Preisgeld stiftet. „Unsere Unternehmen brauchen Nachwuchs in diesem Bereich“, betonte Ihle. Daher liegt die Förderung der MINT-Fächer auch dem Regionalmanagement am Herzen. Gerade in der Bildungsregion Mittelhessen, die auch stark in Handwerk und Industrie sei, spiele die Förderung junger Talente für die Fachkräftesicherung eine entscheidende Rolle.

Die Schirmherrschaft wird wieder Mathematikum-Direktor und Mittelhessen-Botschafter Prof. Albrecht Beutelspacher übernehmen. „Die Jury sucht Projekte oder Initiativen, die MINT vermitteln oder dazu motivieren“, sagte Beutelspacher. „Jeder kann sich mit einer guten Idee bei uns bewerben.“ Neben dem Preisgeld wartet auch ein Wanderpokal auf die Gewinner. Ende April 2017 soll der Sieger gekürt werden. Zu den Preisrichtern gehören der Vorsitzende des Netzwerks Bildung des Regionalmanagements, Dr. Martin Pott (Handwerkskammer Wiesbaden), der Vorsitzende des Aufsichtsrates des Regionalmanagement, HWK-Präsident Klaus Repp, sowie weitere Mitglieder des Netzwerks Bildung.

Erstmals wurde der Preis 2013 verliehen. Damals wählte die Jury das Projekt „MINT³-Camp“ aus 20 Teilnehmern zum Sieger. Die Schulen Johanneum-Gymnasium Herborn, Martin-Luther-Schule Marburg und Philippinum Weilburg hatten sich dabei aus drei mittelhessischen Landkreisen zusammengetan, um jedes Jahr in einem Camp eine Woche lang ausgewählten Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangsstufe gemeinsam die Lust am Experimentieren zu ermöglichen. Der Preisträger 2015 war die städtische Kindertagesstätte „Abenteuerland“ aus Wetzlar-Dutenhofen, die sich unter 18 Mitbewerbern durchsetzen konnte. Ausgezeichnet wurde die auch offiziell als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizierte Einrichtung für ihr ganzheitliches Konzept mit einem Schwerpunkt auf naturwissenschaftliches Forschen und Experimentieren seit 2011 mit einem eigenen ‚Forscherstübchen‘ und einer Sammlung.

„Wir sind gespannt auf neue Ideen und Initiativen, die das Ziel haben, MINT zu vermitteln“, sagte Jury-Mitglied Repp. Das Regionalmanagement wolle durch den Preis einerseits für Berufe aus diesen Bereichen werben und andererseits die Begeisterung junger Menschen für technische Arbeitsfelder wecken. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen können unter www.mittelhessen.eu/mintmit abgerufen werden.-Das Regionalmanagement Mittelhessen stärkt und vermarktet den Wirtschafts- und Hochschulstandort in der Mitte von Hessen. Der Schulterschluss aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist in den Themenfeldern Infrastruktur, Bildung und Fachkräfte sowie Forschung und Innovation tätig.

In der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH haben sich 2013 alle Handwerkskammern, Hochschulen, Industrie- und Handelskammern, Landkreise und Oberzentren mit dem Verein Mittelhessen zusammen getan, um das seit 2003 bestehende Regionalmanagement weiter zu entwickeln, Strategien für die Region zu planen und gemeinsam umzusetzen. Mehr zur Region und zum Regionalmanagement findet man auf http://www.mittelhessen.eu