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Ambulante und stationäre Pflege

Seit Dezember 1999 führen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder alle zwei Jahre die Pflegestatistik durch. Anhand der erhobenen Daten können Bundesländer und Kreise miteinander verglichen werden. Die folgenden Grafiken zeigen jeweils Werte für Hessen und den Regierungsbezirk Gießen. Hinzu kommen Vergleiche zwischen dem Vogelsbergkreis und den Hessischen Kreisen mit dem höchsten und niedrigsten Werten. Die letzte verfügbare Pflegestatistik stammt aus 2009.

Im Vogelsbergkreis erhalten über 4% der Einwohner Leistungen aus der Pflegeversicherung. Im Main-Taunus-Kreis liegt dieser Wert mit gut 2% am niedrigsten und im Kreis Hersfeld-Rotenburg mit fast 5% am höchsten. Die Durchschnittswerte in Hessen liegen bei gut 3% und im Regierungsbezirk bei rund 3,5%.

Quelle:  Statistisches Bundes-/Landesamt

 

Ein Teil der Pflegebedürftigen wird in Heimen versorgt. Bundesweit sind dies 30,7%. Die folgende Grafik zeigt, wieviel Prozent der Pflegebedürftigen stationär gepflegt werden. Hessenweit sind dies 25%. Im Vogelsbergkreis liegt der Anteil der stationär Gepflegten dagegen nur bei knapp über 20%. Den niedrigsten Wert erreicht mit rund 17% die Stadt Offenbach. In Darmstadt werden dagegen rund 32% der Pflegebedürftigen vollstationär versorgt.

 

Quelle:  Statistisches Bundes-/Landesamt

 

Wenn Rente, Pflegegeld, Leistungen von Unterhaltsverpflichteten und Vermögen nicht ausreichen, um Pflegeheimkosten zu decken, leistet der Vogelsbergkreis finanzielle Hilfe nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch. Zum Stichtag 30.11.2012 hat der Kreis insgesamt 276 Heimbewohner/innen unterstützt, davon 195 Frauen und 81 Männer.

 

In 2011 hat der Vogelsbergkreis im Schnitt rund 1.030,00 € je Person und Monat aufgewendet.

 

Der weitaus größte Teil der vom Vogelsbergkreis unterstützten Menschen (212) lebt in Heimen innerhalb des Kreises.

 



Quelle: Eigene Erhebung 

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