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Amt für Wirtschaft und den ländlichen Raum (AWLR)
Adolf-Spieß-Str. 34
36341 Lauterbach
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Erste Informationen zur Futtergewinnung mit Zwischenfrüchten von ÖVF-Flächen

Aufgrund der außergewöhnlichen Witterungssituation werden auf Bundesebene weitere Ausnahmemöglichkeiten der Futtererzeugung auf ökologischen Vorrangflächen beraten. Hierzu sind jedoch Anpassungen der nationalen Verordnungen erforderlich.

Vorbehaltlich noch möglicher Änderungen wird auf folgende Eckpunkte für die Nutzung von Zwischenfrüchten hingewiesen, die bei der weiteren Anbauplanung wichtig sind:

  • Die Regelung gilt nicht automatisch im gesamten Land, sondern die Regionen werden vom hessischen Landwirtschaftsminsiterium noch festgelegt.
  • Entsprechende Genehmigungen in diesen Regionen müssen voraussichtlich wieder einzelbetrieblich beantragt werden.
  • Der 8 Wochenzeitraum wird einzelbetrieblich festgelegt. Das heißt, der Zeitraum beginnt mit der Aussaat der letzten Kulturpflanzenmischung auf Flächen, die als ÖVF-Zwischenfruchtflächen im Gemeinsamen Antrag deklariert sind.
  • Welche Belege als Nachweise konkret anerkannt werden, ist noch nicht abschließend geklärt, allerdings empfiehlt es sich für Antragsteller, mittels aussagekräftiger Fotos die eine Identifizierung des Schlages mit Zeitangabe zulassen oder Aufzeichnungen in der betriebseigenen Ackerschlagkartei eine vollständige und nachvollziehbare Dokumentation zur Aussaat vorzunehmen.
  • Es wird wohl keine Ausnahme für die zulässigen Arten und die Zusammensetzung der Mischungen der Kulturpflanzenmischung nach Anlage 3 zu § 31 Direktzahlungen-Durchführungsverordnung geben.

Nutzung von ÖVF-Brachen durch Beweidung oder Schnittnutzung für Futterzwecke freigegeben

Zwischenzeitlich wurde für ganz Hessen die Möglichkeit eingeräumt, ÖVF-Brachen zur Futtererzeugung (Beweidung, Schnitt) zu nutzen. Eine einzelbetriebliche Genehmigung ist im Vogelsbergkreis nicht mehr erforderlich.

Neuerungen im Bereich der Direktzahlungen

- Landwirtschaftliche Mindesttätigkeit

- Pflugregelung bzw. Entstehung von Grünland bei Ackerfutter ohne Fruchtfolge

- "Honigbrache" als ÖVF (für Honigpflanzen genutztes Brachland)

- Junglandwirteförderung (Erstbewilligung in 2015, aber keine 5 Jahre Förderung)

- Änderungen bei den ÖVF (Ökologische Vorrangflächen)

Hinweise zu den Neuerungen

Schnellübersicht Ökologische Vorrangflächen (ÖVF)

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GIS Angebote des Land Hessen

Die verschiedenen GIS-Angebote des Land Hessen ermöglichen das Auffinden von Flurstücken über die Katasterdaten und umgekehrt das Auffinden der Katasterdaten über Luftbilder. Ausserdem ist es mit den angebotenen Werkzeugen möglich, die Koordinaten von Grenzen festzustellen und Vermessungen im Bereich von 0,1m Genauigkeit durchzuführen.

Hier die wichtigsten GIS-Layer für den landwirtschaftlichen Bereich aus dem Geodaten Angebot des Landes Hessen:

Geodaten online: (dem Link folgen, Produkte, Liegenschaftskarte) ist ein Angebot der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG) und ermöglicht den Bezug von Produkten des Liegenschaftskatasters und der Landesvermessung.

Hier erhalten Sie vielseitig nutzbare Geobasisdaten und Informationen, unter anderem Auszüge aus dem Katasterbuch-, Katasterkarten- und Katasterzahlenwerk, sowie Luftbilder, CD-ROM Produkte, verschiedene topographische und historische Karten.

BORIS Hessen ist ein Angebot des Geoportal Hessen und ermöglicht die Bodenrichtwerte nach Gutachterausschuss für alle hessischen Flächen zu finden. Hier stehen unter anderem Messwerkzeuge zur Verfügung.

HALM Hessen: Dieser Viewer dient als rechtsunverbindliche Hilfestellung für die HALM-Antragstellung.